Atommüllverschiebung quer durch NRW

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/emmerich/nachrichten/castor-rees-als-alternativroute-1.2735158 Nach den Protesten gegen die bevorstehenden Atommülltransporte quer durch NRW, rechnen die Verantwortlichen schon jetzt mit großen Protesten auf der Strecke. Um auf mögliche Blockaden vorbereitet zu sein werden zur Zeit mögliche Transportrouten überprüft. Augenmerk hierbei liegt besonders auf den Brücken über den Rhein, welchen die Transporte auf jeden Fall überqueren müssen.
Mögliche Routen zeigt die Graphik. Zur Zeit wird die Strecke über Rees diskutiert (zwischen Wesel und Emmerich), da die Transporte so durch weniger stark bevölkerte Gebiete fahren würden. Da es sich um 152 Behälter mit dem hoch radioaktiven Abfall handelt wird es allerdings nicht mit einem Transport erledigt sein- es wird mit bis zu 25 Transporten gerechnet!

Hintergrundinformationen zur Atommüllverschiebung zwischen Jülich und Ahaus!
weiter lesen:

Kommt zum nächten Plenum! Mischt euch ein! Abschalten und zwar sofort!

(Bild: http://www.rp-online.de)

Autobahnaktionstag erfolgreich!

Erst über die Landstraße von Bonn und Ahaus nach Duisburg, anschließend gemeinschaftlich über die Autobahn nach Jülich erregte der Castor- Autobahnaktionstag am 25. Februar großes Aufsehen. Auch das Anti-Atom-Plenum war mit dabei und „simulierte einen Probecastor“ auf der Strecke Köln- Jülich.
Ein Bericht hierzu findet sich auf www.anarchieundkekse.blogsport.de

weitere Berichte zum Aktionstag auf www.westcastor.de

Weitere Informationen zur Atommüllverschiebung zwischen Jülich und Ahaus!
weiter lesen:

Wir bleiben dran!
Nächstes Plenum: Mittwoch 7. März, 18 Uhr
Ludolf-Camphausen-Straße 36,Köln
(Nähe Bf Köln- West)

Bild: Anti Atom Bonn

Kommt zum Aktionstag am 25. Februar 2012

Kaum ist der letzte La Hague CASTOR in Gorleben angekommen, stehen die nächsten größeren Transporte an. Über die Autobahn soll dieses Jahr 25 mal ein CASTOR-Konvoi von Jülich nach Ahaus rollen.
Dagegen wollen wir im Vorfeld politisch Druck machen und unser Aktionsterrain näher kennen lernen.

Mit einem Autokorso entlang der geplanten CASTOR-Transportstrecke und Kundgebungen werden am 25.2. verschiedene Initiativen gegen die Transporte protestieren. Auf der Strecke werden mehrere Zwischenkundgebungen, eine zentrale Kundgebung vor der GNS-Atommüllkonditionierungsanlage in Duisburg, sowie eine Abschlusskundgebung in Jülich abgehalten.

Ob mit oder ohne Auto, kommt zur Kundgebung nach Köln, von dort wollen
wir uns auf Autos verteilen und nach Duisburg und Jülich fahren.

08:45 Treffpunkt Chlodwigplatz / Köln , möglichst mit Autos.
(bitte vor der Aktion noch mal auf der Internetseite nachschauen ob es Änderungen zum Ablauf gibt!!)

+++update+++

Für alle Spätaufsteher gibt es die Möglichkeit um 11 Uhr zur Kundgebung an der Oper zu kommen! Auch hier wird es eine Mitfahrgelegenheit zur Demo in Jülich geben.

Weitere Informationen zur Atommüllverschiebung zwischen Jülich und Ahaus!
weiter lesen:

Bild: Anti Atom Bonn

In 2 Monaten jährt sich die Explosion im AKW Fukushima, und während die Konsequenzen für das Leben und die Gesundheit sichtbar werden, in Japan und weltweit, zeichnet sich die Idee ab, diesen Tag zu einem starken Moment der Gegenbewegung zu machen.

Sichtbar auch in Köln, einer Metropole des Handelns und der Transporte mit radioaktiven Stoffen, und um gemeinsam mit den Anwohnern an den Transportrouten Jülich –Ahaus einen großen und breiten Widerstand gegen die Atomindustrie zu organisieren !

Am Mittwoch, 01.Februar, wollen wir uns ab 18:00 Uhr im atomischen Café zusammensetzen, um gemeinsam zu überlegen, welche Aktionen und kreative Demonstrationsformen oder Kombinationen daraus sinnvoll erscheinen, die ein Ziel verfolgen: den sofortigen Stopp aller Atomanlagen weltweit.

null

– So lügt die Atommafia –

Informationsveranstaltung zum Fast-GAU in Jülich und zu den Folgen
atomisches Café am 4. Januar 2012
Beginn: 20.00/ 20. 30 Uhr
www.atomischescafe.blogsport.de

Jahrzehntelang wurden in der Kernforschungsanlage in Jülich Reaktoren betrieben.
Der Kugelhaufenreaktor (AVR), der uns nach wie vor mit seinen unrühmlichen Hinterlassenschaften beschäftigt, lief bis 1988. Nachweislich erreichte dieser Reaktor im Betrieb immer wieder viel zu hohe Temperaturen. Im Jahr 1978 kam es zu einem Störfall, bei dem Jülich nur knapp einer Katastrophe entging. Durch eine undichte Kühlleitung und eine daraus resultierende Kette von Havarien gelangten unter anderem etwa 300 Liter mit Strontium verstrahltes Wasser durch eine Betonfuge ins Erdreich unter dem Reaktorbehälter!

Referent: Uli Klinger

Im Anschluss:
Konzert ab 21.30 Uhr
FormVollEndet Berlin
Geräusch- Musik (4- Kanal- Projektion)
weitere Info: www.atomischescafe.blogsport.de/aktionen/

Kein Atommülltourismus: Jülich-Ahaus-Castoren stoppen

Castoren rollen nicht nur nach Gorleben. 2012 sollen 152 Castor-Behälter mit LKW vom Atom- Forschungszentrum Jülich (bei Aachen) ins Atommülllager Ahaus (Münsterland) gebracht werden. Wie schon 2005 von Dresden sollen diese Castortransporte über die Autobahnen
führen. Bis zu 76 Einzeltransporte sind geplant!

Atommüll ohne Ende
Weltweit gibt es kein Endlager, das hochradioaktive Abfälle für eine Million Jahre sicher von der Biosphäre abschließt. Zudem sind die verbrauchten Brennelemente aus Jülich teilweise undicht.
Die Transporte bringen auch keinen Sicherheitsgewinn: Die Leichtbauhallen in Jülich und Ahaus unterscheiden sich kaum, sie sind beispielsweise beide nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert. Eine Verschiebung täuscht also nur vor, dass der Atommüll entsorgt wird. In Wahrheit ist jeder Transport quer durch das Land ein weiteres Risiko.

Wir wehren uns!
Gemeinsam gegen Atommülltourismus aktiv werden!
Wir werden es nicht tolerieren, dass viele Atomanlagen weiter laufen, dass gefährlicher Müll durch die Gegend gekarrt wird und dass die Atommülllagerung zum Hütchenspiel wird. Die Bundesregierung und das Forschungszentrum Jülich wollen diese sinnlosen Transporte unbedingt durchziehen. Die Landesregierung NRW schaut– entgegen ihren Ankündigungen – tatenlos zu. Nun handeln wir selbst! Druck von der Straße kann eine Menge bewirken. Kommt nach Jülich, Ahaus oder direkt an die Transportstraßen, seid kreativ und stört den reibungslosen Ablauf des Atomstaates.

18. Dezember, 14 Uhr: Demo rund ums Atommülllager Ahaus !!
Motto: „152 West-Castoren – eine schöne Bescherung“
Shuttle-Bus: Für Bahnanreisende aus Richtung Dortmund/Coesfeld gibt es um 13.30 Uhr ab Ahaus Bahnhof einen Shuttle-Bus zur Demo und nach Abschluss der Demo wieder zurück zum Bahnhof!
Bündnistreffen: Im Anschluss findet in Ahaus in der Gaststätte „Am Schulzenbusch“, Hof zum Ahaus 3, ein großes Aktionstreffen zur Vorbereitung von weiteren Protestaktionen statt.

weitere Infos: www.sofa-ms.de | www.kein-castor-nach-ahaus.de/

Urlaub in einem strahlenden Zeeland?

Informationsveranstaltung zum Atomkraftwerk Borssele (Niederlande)

Zeeland, das beliebte Urlaubsziel vieler BürgerInnen aus NRW. Doch die Urlaubsfreude soll getrübt werden durch den Neubau eines Atomkraftwerks. Während in Deutschland die Pläne zum Ausstieg aus der Atomenergie konkrete Formen annehmen, wurden in den Niederlanden zwei Genehmigungsverfahren eröffnet. Zwei verschiedene Betreibergesellschaften beantragten den Bau eines AKW von jeweils maximal 2500 MW, zusammen also 10-mal so viel wie das jetzige AKW. Die Auswirkungen dieser AKWs können im Störfall bei den vorherrschenden Westwinden weit in die Rheinlande reichen.

Die zwei Konzerne, für die ein Genehmigungsverfahren läuft, sind Delta, ein Zeeländischer Konzern der auch Hauptanteileigner von Borssele ist, und ERH, eine Tochter von RWE und auch Teilhaber an Borssele. Die Niederländische Regierung hat angegeben, bis zum Jahr 2020 Möglichkeiten für ein AKW mit 2500 MW! zu ermöglichen. Daher ist wahrscheinlich, dass Delta und RWE zusammen versuchen werden, zumindest ein Project zu realisieren, vermutlich in Zusammenarbeit mit dem Französischen EdF.
In Borssele, auf der Insel Zuid-Beveland der Provinz Zeeland, steht, für viele unbekannt, das einziger Atomkraftwerk der Niederlande. Das AKW Borssele ist seit 1973 am Netz und hat eine Kapazität von 500 MW.
Die niederländische Anti-Atomkraft-Bewegung informiert heute Abend über die Absichten der niederländischen Atompolitik und über die Folgen.
Mehr Informationen über die Kampagne:
www.strahlendzeeland.de

In Zusammenarbeit mit:
Friedensbildungswerk Köln www.friedensbildungswerk.de
Laka Foundation- Amsterdam www.laka.org

Mittwoch, 7. Dez.- atomisches Café- Beginn: 20.00/ 20. 30 Uhr
www.atomischescafe.blogsport.de

Castortransport La Hague- Gorleben

Castor-Proteste ab dem 24. November
Großkundgebung in Dannenberg am 26. November ab 12.30 Uhr. Danach weitere Widerstandsaktionen. Tag X vermutlich am 1. Advent, also dem 27. November.

Weitere Aktionen sind das Aktionscamp in Valognes
Info: http://valognesstopcastor.noblogs.org/

und die Südblockade
Info: www.castor-suedblockade.de/

Infoveranstaltung zum Transport und dem Wendland Mittwoch den 2. November im atomischen Café „Die fünfte Jahreszeit- Atommülltransport La Hague- Gorleben“
Info: www.atomischescafe.blogsport.de

Klimacamp2011

Die Gewinne fließen, bis die Blase platzt – oder eben: bis der Reaktordruckbehälter birst. Die Folgekosten werden sozialisiert.
Zumindest soviel haben AKWs und Banken gemeinsam. Schon immer im jahrzehntelangen Kampf gegen Atomanlagen waren diese auch Symbol für mehr: der Streit gegen AKWs war für viele der Beteiligten gleichzeitig Kampf für die Befreiung aus einer Wirtschaftsordnung, in der Wachstum ohne Ende und Profitmaximierung die gesellschaftlichen Verhältnisse diktieren. Energie ist deren zentraler Bestandteil. Solange Entwicklung den Bewegungsgesetzen des Kapitalismus folgt, solange der Wachstums-Imperativ unangefochten bleibt, solange ist auch eine Energiewende dieser Logik unterworfen.

In dem beschlossenen Gesetzespaket haben weiterhin die Stromkonzerne das Sagen. Eine nachhaltige, dezentrale Versorgung für alle ist damit nicht zu haben. Im Gegenteil: der globale Kampf um die Erneuerbaren ist bereits in vollem Gange. Mit Projekten wie Desert tech werden koloniale Verhältnisse erneuert; im Zugriff auf Flächen, Rohstoffe und biologischen Reichtum verschärft sich die Konkurrenz der Weltmächte.
Eine angemessene Versorgung aller Menschen mit erneuerbaren Energien kann nur klappen, wenn sie von vielen Akteuren getragen wird. Die brauchen zum Aufbau dezentraler Strukturen wirkliche Chancen. Auch deswegen ist ein wichtiger Schritt für eine tatsächliche, eine radikale Energiewende die Auflösung der Energiekonzerne.

Gerade hier im Umbruch der Energiepolitik eröffnet sich ein weites Feld mit Möglichkeiten und Chancen radikalen gesellschaftlichen Umdenkens und für Veränderungen – hin zu einer Gesellschaft, in der der Mensch und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen und nicht die Verwertungslogik des Kapitals. Das ist eine Chance, die wir nicht verpassen wollen.

www.klimacamp2011.de

1 41 42 43 44 45