Demo gegen Uranmülltransporte jetzt 2. März 2020

Die leider vom Sturm verwehte Uranmülldemo diese Woche siehe
Urandemo hat einen neuen Termin: Wir gehen jetzt am Montag, 2. März, um 18 Uhr ab Hauptbahnhof in Münster auf die Straße gegen die unveranwortlichen Uranmüllexporte von Gronau via Münster nach Russland und für die sofortige Stilllegung der UAA Gronau.

Bitte tragt den neuen Demo-Termin in euren Kalender ein und helft bei der Mobilisierung – wir werden sogar wieder eine Gastrede von Vladimir Slivyak von Ecodefense erhalten, weil Vladimir an dem Wochenende ohnehin auf einer Anti-Urenco-Konferenz im benachbarten Almelo, am Standort der niederländischen UAA – eingeladen ist.
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10.2. 2020 Uran-Demo Münster – nächste Woche neuer Uranzug?

Wir möchten euch deshalb nochmals herzlich einladen zur Demo am Montag, 10. Februar, um 18 Uhr ab Hauptbahnhof Münster gegen die Uranmüllexporte von Gronau nach Lingen sowie für den sofortigen Ausstieg aus der Urananreicherung und der Atomenergie insgeamt.
Auftakt ist eine Kundgebung direkt vorm Hauptbahnhof Münster auf dem Berliner Platz, dann geht es durch das Bahnhofsviertel – bitte bringt Transpis, Anti-Atom-Fahnen, gelbe Fässer, Trillerpfeifen etc. mit, damit die Demo laut und bunt wird.
Unterdessen gibt es erste Anzeichen, dass der erste Uranmüllzug dieses Jahr evtl. schon nächsten Montag der 27.1.20202 starten könnte. Das Atomschiff Mikhail Dudin hat heute Kopenhagen/Malmö passiert auf der Fahrt nach Vlissingen in den Niederlanden. Dort soll es am Donnerstag eintreffen – nach Amsterdam sind es dann nur ein paar Seemeilen. Wir behalten das im Auge und melden uns dazu im Laufe der Woche.

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Silvester an der Gronauer Urananreicherungsanlage

31.12.2019 – Silvester

Silvester an der Gronauer Urananreicherungsanlage: Deutsch-Russische
Solidaritätsbekundung

Mit einer spontanen Aktion haben Atomkraftgegnerinnen und
Atomkraftgegner am Silvesternachmittag an der bundesweit einzigen
Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau ihre Solidarität mit der
russischen Anti-Atomkraft-Bewegung zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig
sprachen sie sich in einer Silvestererklärung für ein Verbot von
Atomtransporten und für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen aus.
An der Aktion beteiligten sich u. a. Mitglieder des Arbeitskreises
Umwelt (AKU) Gronau, der Grün Alternativen Liste (GAL) Gronau, des
Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen und des Bundesverbandes
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Im Sommer 2019 wurde bekannt, dass der Urenco-Konzern, der die Gronauer
Urananreicherungsanlage betreibt, wieder Uranmüll nach Russland
exportiert. Die Transporte aus der Gronauer Anlage wurden seit Mai fast
im Dreiwochentakt fast immer an Montagen durchgeführt. Dabei wurde der
Protest in den letzten Wochen immer stärker und wiederholt fanden neben
Mahnwachen auch Kletterproteste oberhalb der Bahnstrecke Gronau –
Münster statt, die Polizei und Bahn zum Einstellen des Bahnbetriebes
animierten. Der Export des Uranmülls nach Russland führte quer durch die
Niederlande und das radioaktive Material wurde von Amsterdam nach St.
Petersburg mit Schiffen verbracht. Auch in den Niederlanden und in
Russland lösten und lösen die Uranmüllexporte Proteste aus.

Wann rollt der nächste Uranmülltransport von Gronau Richtung Russland?

In der Vorweihnachtszeit erreichten erneut Bahnwaggons die Gronauer
Urananreicherungsanlage und Anti-Atomkraft-Initiativen hatten sich zum
Jahreswechsel erneut auf die mögliche Abfahrt eines Sonderzuges mit
Uranmüll von Gronau über Münster nach Amsterdam vorbereitet. Bis zum
Silvesternachmittag haben die Waggons jedoch das Gelände der Gronauer
Urananreicherungsanlage nicht verlassen.

Um die mögliche Abfahrt des Uranmülls nicht zu verpassen hatten in den
letzten Tagen immer wieder Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner
nachgesehen, ob die Bahnwaggons noch auf dem Gelände der Uranfabrik
stehen. Die unermüdlichen Beobachterinnen und Beobachter trafen sich
dann am Silvesternachmittag zum „Jahresabschluss“ an der nördlichen
Feuerwehrzufahrt der Urananreicherungsanlage. Dabei zogen sie ein
positives Fazit ihrer Aktivitäten. Sie betonten, dass es 2019 wieder
gelungen ist, auf die vielfältigen Gefahren der Urananreicherung und der
Urantransporte aufmerksam zu machen. Die Kontakte zu niederländischen
und russischen Umweltorganisationen wurden vertieft und für 2020 werden
weitere grenzüberschreitende Aktionen vorbereitet.

Solidarität mit der russischen Umweltbewegung

An den Zaun der Urananreicherungsanlage hängten die
Anti-Atomkraft-Initiativen eine Silvesterbotschaft: „Solidarity with the
Russian environmental movement.

Ban nuclear transports – Decommission nuclear plants. Immediately!“
(Solidarität mit der russischen Umweltbewegung. Atomtransporte verbieten
– Atomfabriken stilllegen. Sofort!).

Erste Protest-Aktion im neuen Jahr wird der Neujahrs-Sonntagsspaziergang
am 5. Januar 2020 an der Urananreicherungsanlage Gronau sein. Die
Sonntagsspaziergänge finden seit Ende 1986 immer am ersten Sonntag im
Monat um 14 Uhr statt. Der Neujahrsspaziergang im Januar wird
gleichzeitig der 400. Sonntagsspaziergang in ununterbrochener Folge sein.

Weitere Informationen:

https://bbu-online.de/Presse.htm, https://www.laka.org,
http://www.enschedevoorvrede.nl/agenda, https://sofa-ms.de,

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18.11.2019: Blockade Uranzug

Update 2 18.11.2019 18 Uhr

Bis jetzt steht der Zug immer noch vor Burgsteinfurt und das tut er seit 11 Uhr, also schon über 6 Stunden. Alles dank einer Kletteraktion von Antiatomaktivisten über den Schienen. Gleichzeitig war über Stunden die Ausweichroute über Ahaus und Dortmund durch eine weitere Kletteraktion gesperrt. Ob die Polizei mit einem Kletterteam überhaupt räumen kann (probiert wird dies seit über 2 Stunden bisher erfolglos) ist noch offen. Bitte haltet weiterhin an den möglichen Strecken die Augen und Ohren offen, damit der Transport nach der Blockade nicht unerkannt durchs Land rauscht. Strecken-Infos unter: https://sofa-ms.de/?p=1622 Blockade-Update unter http://urantransport.de/aktuelles/

Zusammen mit den angemeldeten Protesten mit insgesamt hunderten von Teilnehmern entlang der Schiene u. A. in Münster, Hamm und Drensteinfurt, die auch unter Beteiligung russischer Aktivisten stattfanden, waren dies die längsten und erfolgreichsten Proteste gegen Atommülltransporte seit langem. Bereits gestern hatten ca. 100 Menschen mit einer Kundgebung vor der Urananreicherungsanlage gegen die Atommüllexporte demonstriert. Russische Aktivisten hatten ebenfalls teilgenommen und über die katastrophalen Zustände der Uranmülllagerung in Russland informiert. Die nach Jahren wieder aufgenommenen, aber erst im diesem Jahr aufgedeckten Transporte hatten bisher schon zu deutlichen Protesten in Deutschland und Russland geführt. Die Petition von Greenpeace-Russland hat inzwischen über 30.000 Teilnehmende.
Die Frage ist jetzt wielange die Bundesregierung und die Landesregierung hier weiter tatenlos zusehen wollen. Leider muss man davon ausgehen, das die Verantwortlichen bisher die Transporte durch Vertuschung und Fehlinformation politisch gedeckt haben. Vielleicht wird dies sich ja endlich ändern. Aktuell gilt unsere Solidarität den Kletteraktivisten, die bei denkbar schlechtestem Wetter beharrlich stand halten. Aktuelle Infos zur Blockade auf http://urantransport.de/aktuelles/; Hintergrund-Infos zu den Uranmüllexporten auf www.sofa-ms.de

Solidarische Grüße (auch an die Aktivist-Innen am Braunkohle-Kühlturm im Rheinland)
SofA Münster

P.S. Verbreitet die Info gerne über Eure Verteiler.

Update 1
Die Kletterblockade dauert zur Zeit noch an – und es wird auch nicht die
letzte sein, wie Adele, eine der beteiligten Atomkraftgegner*innen erklärt:
„Wir werden weiter hier hängen und wieder kommen zum Blockieren, bis die
Urananreicherungsanlage stillgelegt ist und bis unsere Energieversorgung nicht
mehr auf fossilen Brennstoffen wie Uran oder Kohle basiert. Denn fossile
Energien zerstören unsere Welt.“

Mehr Informationen: urantransport.de und contratom.de
Aktuelle Updates zur Blockade: twitter.com/urantransport

Anfahrt zum Ort der Blockaden:
Gronau: Zum Parkplatz vom Rock‘n‘Popmuseum und ist die Brücke, die dort über
die Gleise führt, zu sehen.
Kieferngrundsee:
Koordinaten N52.159356, O7.286088
B54 Ausfahrt Steinfurt-West, rechts Richtung Industriegebiet, geradeaus durch
den Kreisel in die Dieselstraße, nach dem Überqueren der Schienen die erste
rechts („Sonnenschein“), dann drekt wieder rechts, nächste links, links kommen
große Windräder, kurz vor der Kurve (direkt gegenüber von einem großen
Windrad) rechts Richtung Schienen und bis zum Bahnübergang. Richtung Metelen
schauen.

Kontakte:
Sim vor Ort in Gronau: 0049-152-13994802
Johannes beim Klettern bei Steinfurt: 0049-152-13540365

18 Nov 2019 Uranmüllzug aus Gronau…

Guten Morgen,

kurzes Update: Die blaue Transportlok ist um 9.45 Uhr in Gronau eingetroffen, der Uranzug wird jetzt zusammengestellt – Mahnwache auf der Bahnbrücke vor der UAA mit großem Greenpeace-Banner. Abfahrt voraussichtlich 11-13 Uhr (Veränderungen möglich).

Der WDR berichtet nun auch in den Hauptnachrichten über den Uranmülltransport und die Proteste.

Am 18 Nov 2019 (9.15 Uhr) wurde die blaue Uranmüll-Transportlok (die bei Frontal 21) in Steinfurt auf dem Weg zur UAA nach Gronau gesichtet – damit ist klar: Urenco will heute den Uranmüll auch per Bahn nach Russland auf die Reise schicken!

In Gronau ist an der UAA schon seit 8 Uhr die Mahnwache auf der Bahnbrücke vor dem Haupttor der UAA aktiv – ca. 15 Leute, Verstärkung ist noch immer sehr willkommen.

In Münster sind wir dann ab 10.45 Uhr am Hbf, in Drensteinfurt ab 12.30 Uhr am Bhf und in Hamm ab 13.30 Uhr am Hbf, in Enschede um 17 Uhr am Bhf.

Urenco, RWE und EON, aber auch die Bundesregierung handeln völlig verantwortungslos – selbst mögliche Bombenentschärfungen an der Bahnstrecke sind „kein Problem“ – gegen diesen Uranmüll-Exportwahnsinn protestieren wir heute – auf gehts!

Aktuelle Infos heute im Verlaufe des Tages an den Mahnwachen.

PS: Wir achten natürlich darauf, ob der Uranmüllzug heute evtl. aufgrund der möglichen Bombenentschärfung am Münsteraner Hbf durch Gronau selbst und dann über Ahaus-Coesfeld-Dülmen-Lüdinghausen-Lünen nach Hamm fährt.

Atomfreie Grüße
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

Nov 2019: Neues vom Urantransport / Streckeninfo

In wenigen Tagen , Stand 13 Nov 2019, ist es soweit und wir wollen euch hier ein Update zum Stand und den möglichen Strecken des Uranmüllzugs aus Gronau schicken:

1. Die Uranwaggons stehen auf dem Gelände der UAA (Stand 12.11.2019 heute Mittag).

2. In Hamm flog heute ein Polizeihubschrauber das Gelände um den Güterbahnhof und die beiden möglichen Transportstrecken ab: Der Hubi kam recht niedrig direkt über der Strecke Hagen-Unna-Hamm angeflogen zum Güterbahnhof, stand dann kurz über genau dem Punkt im Güterbahnhof, wo rangiert wird (ca. 3 km südlich vom Hauptbahnhof), drehte dann und flog über die Güterbahnstrecke Hamm-Lünen-Recklinghausen-Oberhausen wieder davon. Das sah sehr erkundungsmäßig aus.

3. Wir müssen für Montag mit Bahn und LKW-Transporten rechnen, der Zeitpunkt kann variieren, es kann auch Verschiebungen durch Urenco geben. Da müssen wir flexibel bleiben, das ist wichtig.

4. Ein intensiverer Blick auf die Streckenkarte hat jetzt westlich von Hamm zwei mögliche Routen ergeben:

a) die Nordroute führt von Hamm über diese Güterbahnstrecke nach Lünen-Waltrop-Datteln-Recklinghausen-Herten- GE Buer-Nord – Glasbeck-Bottrop nach Oberhausen Osterfeld-Süd und von dort über ein Gütergleis nach OB-Sterkrade direkt auf die Bahnstrecke Wesel-Emmerich-Arnheim-Utrecht Richtung Amsterdam – der Hbf in Oberhausen wird dabei ausgelassen.

b) die Südroute führt von Hamm über Bönen und Unna nach Hagen und von dort via Wuppertal nach Düsseldorf-Neuss-Mönchengladbach-Viersen und weiter nach Venlo-Eindhoven-Breda zum Bahnhof Zwijndrecht zwischen Dordrecht und Rotterdam. Von da lässt sich dann der Zug gut verteilen (auch für Rotterdam als Ersatz für Amsterdam).

Wenn es also Leute gibt, die irgendwo an diesen Strecken wohnen oder die sich in die Beobachtung einklinken wollen, dann meldet euch bitte. Die Abfahrt des Uranzugs aus Hamm war beim letzten Mal gegen 20.15 Uhr am Montagabend.

Gemeinsam werden wir die konkrete Transportstrecke ab Hamm sicher knacken.

Hinweis: Jetzt am Sonntag findet nach der UAA-Kundgebung (13 Uhr) in Gronau ein Bündnistreffen im Büro der Linken (Ochtruper Str. 44) statt. Dort gibt es dann natürlich die aktuellsten Infos. Auch werden Vladimir Slivyak (Ecodefense) und Rashid Alimov (Greenpeace RUS) anwesend sein und auch auf der Kundgebung sprechen.

Für Montag sind neben Gronau und Münster weitere Mahnwachen entlang der Strecke in Vorbereitung – konkrete Orten und Zeiten folgen noch.

Packen wir es an
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

Der Kastor kommt! Lesung und Diskussion

Mittwoch, den 6.11.2019 um 19 Uhr in der Bürgerstube des Vereins Ein Raum
für Mülheim!, Von-Sparr-Straße 56, 51063 Köln

Die „fünfte Jahreszeit“, in der es im Herbst noch einmal richtig grün
vor lauter Uniformen und schwerem Gerät wurde, hat sich in das
kollektive Gedächtnis vieler Generationen im Wendland eingebrannt.
Gorleben war jahrzehntelang der soziale Ort, an dem bei jedem
Castortransport das Ende der Atomkraft auf der Straße „verhandelt“
wurde. Das Gorleben-Kapitel ist auch 8 Jahre nach dem letzten
Castor-Transport in das Elbdorf noch lange nicht abgeschlossen. Der
geologisch fragwürdige Salzstock Gorleben-Rambow wird als Endlager durch
ein neues Suchverfahren hindurchgeschleppt.

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