UPDATE zum 21.4 2026: CASTOR Jülich-Ahaus

Liebe Freundinnen und Freunde,

in Jülich wird bereits der Eingang des Forschungszentrums abgesperrt – es geht leider wieder los.

Doch der Protest legt auch zu:

1. In Jülich gibt es nun ab 18 Uhr eine zweite Mahnwache – und zwar an der Aachener Landstr. 25 (Königshäuschen). Das liegt von Jülich Richtung Autobahnauffahrt A44. Das ist auch ein Protest gegen die massiven Behinderungen beim Zugang zur Mahnwache bei X1 am Forschungszentrum selbst. Die Mahnwache dort läuft wie geplant – lasst euch nicht aufhalten – es gilt FREIER Zugang!

2. In Bottrop geht es erneut um den Zugang zu den Autobahnbrücken auf Höhe des Rasthof Bottrop (A2: Oberhausener Str. und Fernewaldstr., ab 20.30 Uhr). Da dieses Mal das Polizeipräsidium Münster die Oberhoheit ist, haben Atomkraftgegner:innen vor dem Verwaltungsgericht MS einen Eilantrag eingereicht, um heute Abend mit Leuchtzeichen auf den Brücken protestieren zu können. Unterstützt bitte den Protest in Bottrop, wenn ihr aus dem Pott kommt! Hier dazu ein aktueller WDR-Bericht:

https://www1.wdr.de/nrw/aachen-eifel/ahaus-weitere-castortransporte-104.html

Und alle bisher angekündigten und angemeldeten Aktionen findet ihr hier:

https://sofa-ms.de/?page_id=3555

 

Hoffentlich sehen wir uns heute Abend ab 18 Uhr – wir lassen nicht locker!

Sollte es doch mal eng werden oder die Polizei macht auf Schikane (Platzverweise, Ingewahrsamnahmen, unerlaubte Zugangssperren oder -kontrollen, etc.), dann hier die Nummer des Ermittlungsausschusses: 0151-5140231

Wir rufen dazu auf: Kommt heute Abend nach Jülich, Bottrop oder Ahaus und geht mit uns auf die Straße gegen diesen Atommüll-Wahnsinn quer durch NRW!

Verbreitet bitte die News auch last minute über Social Media und ruft zur Teilnahme an den Protesten auf – danke!

Alles Aktuelle auf www.sofa-ms.de, www.bi-ahaus.de, www.westcastor.org, www.castor-stoppen.de (und natürlich Social Media)

Auf geht’s
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
www.sofa-ms.de

 

 

21 april 2026: CASTOR Alarm in Jülich-Ahaus

***Castor-Alarm***

Mahnwache am Forschungszentrum Jülich | Tag X2 | ab 18.00 Uhr

Es verdichten sich die Hinweise: Nächste Woche soll der zweite Castor-Transport am Dienstag, 21. April, in Jülich starten und in der Nacht zum Mittwoch in Ahaus ankommen.

Kommt vorbei und zeigt euren Protest gegen die unsinnige Verschiebung von Atommüll von einem Zwischenlager ins nächste!

Atommüll sollte nur noch einmal transportiert werden – und zwar ins Endlager.

***Versammlungsort ist auf der Stetternicher Staatsforst Straße (ETC – Enrichment Technology Company) circa 20 Meter vor der Kreuzung Wilhelm-Johnen-Straße***

Anreise zur Mahnwache

Von Autobahnabfahrt Düren in Richtung Jülich (B56):

  • An der Ampelkreuzung rechts in Richtung Selgersdorf
  • Am Ende von Selgersdorf links auf die Beschilderung achten: In Richtung Hambach … Daubenrath auf den Hambacher Weg
  • Nach circa 500 Meter links in Richtung Daubenrath
  • Durch den Ort Daubenrath weiter bis Kasterstraße
  • Dann Kasterstraße weiter folgen bis zur Stetternicher Staatsforst Straße (geht links in den Wald hinein | „Schleichweg“)
  • Stetternicher Staatsforst Straße vorbei am ETC bis zum Versammlungsort

Von Jülich kommend (B56) ab der Ampelkreuzung entsprechend links und dann wie ober erwähnt.

***Beachtet, die Anreise aus westlicher Richtung über Leo-Brandt- Straße, Waldstraße und Wilhelm-Johnen- Straße nicht möglich!***

Es gibt eine weitere Mahnwache in Jülich nahe der Autobahn-Auffahrt Jülich West . Kommt ab 18 Uhr (Dienstag, den 21 April 2026) zur Aachener Landstraße 25 (Königshäuschen), Bushaltestelle Neubourheim, erreichbar mit Bussen aus Aachen und Jülich.

mehr zur Anfahrt siehe CASTOR 21april2026

weitere infos siehe  SOFA_Münster Proteste am Dienstag, den 21 4. 2026 in Jülich, Bottrop, Ahaus – Macht mit!

21.2.26: Mahnwache bei Jülich | B 56 | ´Königshäuschen´

Das Aktionsbündnis „Stop Westcastor” plant für Samstag, 21. Februar, eine Mahnwache von 14 bis 16 Uhr auf der Aachener Landstraße Nr. 25 (B 56). Mit dem Protest soll die verantwortungslose Verschiebung von 152 AVR-Castoren von Jülich nach Ahaus verdeutlicht werden. Atommüll von einem Zwischenlager ins nächste zu transportieren, löst das Atommüllproblem nicht, sondern schafft nur weitere Probleme. Castor-Transporte über marode Brücken und zahlreiche Baustellen auf der Autobahn sind ein nicht hinnehmbares Risiko!

Alle sind herzlich willkommen.

Vor Ort wird es eine kleine Volksküche geben.

 

mehr siehe:

https://www.westcastor.org/2026/01/28/mahnwache-bei-juelich-autobahnrasthof-ruraue/

Castor-Demo Autobahn-Rasthof Bottrop

24.1.2026, 11 Uhr: Castor-Demo Autobahn-Rasthof Bottrop

Aufruf: DEMO Bottrop

Aktuelles unter: https://sofa-ms.de/?page_id=3562

 

 

ÖPNV-Anreise aus Köln:

Köln_Deutz:9.34 Uhr RE5 Gleis 1 bis 10:30 Uhr
Oberhausen-Sterkrade

Von dort dann um 10.35 Uhr ab Bussteig 6 mit Schnellbus X42 Richtung Dorsten  bis Haltestelle „Bottrop, Oberhausener Str.“. Genau dort beginnt und endet die Demo!.  Bottrop Ankunft 10.46 Uhr
. Genau dort beginnt und endet die Demo!

14 Jan 2026: VA Atommülltransport aus Jülich Stoppen

„Stop den Irrsinn – Keine Atomtransporte Jülich – Ahaus“

Veranstaltung zu den geplanten CASTOR-Atommüll Transporten aus dem Forschungszentrum Jülich in das Zwischenlager Ahaus. In Jülich stehen ca. 150 CASTOREN.

in Nordrhein-Westfalen droht eine beispiellose „Castorlawine“. 152 Schwertransporte sollen, beladen mit hochradioaktiver Fracht, schon bald von Jülich nach Ahaus rollen – durch teils dicht besiedelte Wohngebiete.
Auf Einladung der Initiative Stop Westcastor Köln  wird u.a. Helge Bauer, Referent für Atommüllfragen bei .ausgestrahlt, beleuchten, ob und wie der Großraum Köln direkt von den Castortransporten betroffen sein könnte.

Referenten:

Kerstin Ciesla / bund nrw
Helge Bauer / ausgestrahlt

Worum es geht:
Seit über zehn Jahren ist ungeklärt, was mit dem hochradioaktiven Atommüll in den 152 Castorbehältern des ehemaligen Versuchsreaktors Jülich geschehen soll. Die Verantwortlichen planen, die gefährlichen Hinterlassenschaften von Jülich ins westfälische Ahaus zu verlagern. Dies würde eine bis zu dreistellige Anzahl von LKW-Transporten über 170 Kilometer quer durch Nordrhein-Westfalen bedeuten – über Straßen und Brücken, die zum Teil marode sind.

Dabei gibt es eine deutlich sicherere Alternative: Ein Neubau des Zwischenlagers direkt in Jülich könnte die Risiken erheblich reduzieren.

Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat mehrere Gutachten in Auftrag gegeben, die sich mit der rechtlichen Situation und den Gefahren einer möglichen Atommüllverlagerung befassen – unter anderem auch mit Szenarien wie Drohnenangriffen.

Beginn : 19.00 Uhr  Clubraum

Ort:  Bürgerzentrum Alte Feuerwache Melchiorstraße 3 | 50670 Köln

Durchfahrt durch das Kreuz Kaiserberg von Süd nach Nord A40, hier Link zu einem Video.
CASTOR-Teststrecke Kreuz Kaiserberg

 

noch ein Plakat  zur VA:

plakat_14Jan2026_VA_in_koeln

 

Links: Westcastor.org

AKTUELLES, Stand  3 Dez 2025

Castor-Transporte nach Ahaus wohl nicht mehr in diesem Jahr

mehr siehe CASTOR-Transport erst 2026 ?

oder WDR 3.12.25:  CASTOR Jülich-Ahaus

:

6. Dezember ’25: Nikolaus-Aktion von „WestCastor“

Die Mitglieder des Bündnisses „Stop Westcastor“ treffen sich am Samstag, 6. Dezember, zu einer Aktion. Mit Nikolausmützen und einem verkleideten Nikolaus sind sie ab 11:11 Uhr in der Kölnstraße 44 in Jülich präsent. Die Aktivisten haben Tennisbälle mit Atomzeichen bemalt. Diese stehen symbolisch für die tennisballgroßen Jülicher Brennelementekugeln. Mit dieser Aktion protestieren sie gegen die unnötigen und zudem gefährlichen Transporte von Atommüll vom Jülicher zum Ahauser Zwischenlager. Das löst das Problem jedoch nicht, sondern verschiebt es lediglich. Die Vertreter von „Stop Westcastor“ sind der Meinung, dass diese Vorgehensweise nach dem St.-Florians-Prinzip keine verantwortliche Lösung für die Hinterlassenschaften aus 20 Jahren Atomforschung sei. Dr. Rainer Moormann, ehemaliger Mitarbeiter des Forschungszentrums Jülich und Whistleblower, hat es einmal treffend formuliert: „Jülich muss sich seiner Entsorgungsverantwortung endlich stellen.“

Der Liedermacher Gerd Schinkel unterstützt Aktion

Schinkel schreibt seit 50 Jahren kritische Songtexte für die Umweltbewegung. Er stammt aus der Anti-Atom-Bewegung, die in den 1970er Jahren ihre Anfänge hatte. Der ehemalige Journalist sagt, er betreibe heute Journalismus mit Musik.

 

mehr dazu siehe: Nikolaus-Aktion in Jülich

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