Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich – Urananreicherung beenden / Atomwaffen ächten

Statt Straßendemo eine Online-Petition:

Ostermarsch-Petition

Urananreicherung ist zivil wie friedenspolitisch extrem gefährlich. Aktuell verwischt die Trennlinie zwischen ziviler und militärischer Urananreicherung immer stärker. Das ist eine bedrohliche Entwicklung. Dabei spielen auch die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung eine unverantwortliche Rolle: Unter ihrer Aufsicht und mit ihren Genehmigungen läuft im westfälischen Gronau eine international bedeutende Urananreicherungsanlage. Im rheinischen Jülich werden dafür die notwendigen Uran-Zentrifugen erforscht und entwickelt – und der Bau ganzer Urananreicherungs-anlagen (z. B. in den USA) vorbereitet. Der Erhalt und Ausbau der Urananreicherung trägt in Deutschland und weltweit zur unverantwortlichen Fortsetzung der Atomenergienutzung sowie zum neuerlich angeheizten nuklearen Wettrüsten bei.
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hochradioaktiven Müll auf dem Betriebsgelände in Tihange

Liebe Mitstreiter*innen gegen Tihange,
Es ist ruhig geworden bei den Protesten gegen Tihange. Aber die belgischen Rissereaktoren bedrohen weiterhin unsere Region … und auch die dortigen Altmeiler, die derzeit auf 50 Jahre Laufzeit zumarschieren.

Eine neue Baustelle mit Langzeitwirkung

Der Neubau eines Zwischenlagers für hochradioaktiven Müll auf dem Betriebsgelände in Tihange ist geplant. Das vorhandene Nasslager ist nahezu voll. Das Abklingbecken von Tihange 1 verliert jedes Jahr tausende Liter kontaminiertes Wasser.

· Das neue Lager für 120 Castoren soll auf 80 (!) Jahre genehmigt werden.

Das wirft Fragen auf, die noch die nächsten Generationen beschäftigen werden. Die Weichen in Sachen Sicherheit der oberirdischen Langzeitlagerung werden aber heute gestellt.
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10. April 2020 ab 14 Uhr: Ostermahnwache in Jülich vor dem ETC

Karfreitag 10.4.2019:
Ostermärsche in GRONAU und in JÜLICH
gegen die Urananreicherungsanlage Gronau & die Enrichment Technology Company (ETC) Jülich
Start: 14 Uhr vor dem Gebäude des ETC

Die diesjährigen Ostermärsche werden am Karfreitag mit gemeinsamen Aktionen der Friedens- und der Anti-AKW-Bewegung beginnen – und zwar in Gronau und in Jülich, denn in Gronau (Westfalen) betreibt die britisch-niederländisch-deutsche Firma Urenco eine ihrer Urananreicherungsanlagen.
Sie beliefert ein Drittel des Weltmarktes mit angereichertem Uran, darunter den belgischen AKW-Betreiber Electrabel, der die Rissereaktoren in Doel und Tihange betreibt, bis 2011 den japanischen AKW-Konzern Tepco und jetzt noch die ukrainische Atomindustrie im Kriegsgebiet. Mit der Zentrifugen-technologie lassen sich Atom-bomben bauen und europäische Militärstrategen gieren nicht nur in Hinterzimmern mit einer europäischen Atomstreitmacht.

Flyer als pdf

Ostermahnwache20_test

Karte zur Anreise: lage ETC OM 2020 oder auch
Route ETC

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Lako am 4. April 2020 in Duisburg.

Lako am 4. April in Duisburg.

Als Themen könnten wir uns vorstellen:

– Castoren Jülich – Ahaus (Einschätzungen, Ausblick, Planung „Tag X“)
– Uran-/Uranmülltransporte
– „Renaissance“ der Atomkraft – wie positionieren wir uns gegen die immer häufigeren Versuche, die Atomenergie wieder salonfähig zu machen
– Berichte von den Standorten/aus den Gruppen

Bitte bringt euch ein, gebt Rückmeldungen bzw. weitere/andere Vorschläge.

Damit wir planen können, bitten wir auch um Rückmeldung/verbindliche Zusagen bis zum 29. Februar – schön wäre auch, wenn ihr schon sagen könntet, ob ihr abends zur Party bleibt und ob ihr Schlafplätze braucht.

info@antiatom-buendnis-niederrhein.de

Transport Sellafield – Biblis März-Dez 2020

Zum Ablauf des Castortransports aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield zum Zwischenlager am Atomkraftwerk Biblis (Hessen) ist bisher folgendes öffentlich bekannt:

Genehmigt wurde am 14. Februar 2020 der Transport der hochradioaktiven Abfälle aus Sellafield zum Zwischenlager Biblis in maximal sechs Transportbehältern im Zeitraum vom 1. März bis 31. Dezember 2020.
https://castor-stoppen.de/der_transport/

So nebenbei: Belgiens AKW sind unterversichert: Der atomare Haftungs-GAU
https://taz.de/Belgiens-AKW-sind-unterversichert/!5661158/

Demo gegen Uranmülltransporte jetzt 2. März 2020

Die leider vom Sturm verwehte Uranmülldemo diese Woche siehe
Urandemo hat einen neuen Termin: Wir gehen jetzt am Montag, 2. März, um 18 Uhr ab Hauptbahnhof in Münster auf die Straße gegen die unveranwortlichen Uranmüllexporte von Gronau via Münster nach Russland und für die sofortige Stilllegung der UAA Gronau.

Bitte tragt den neuen Demo-Termin in euren Kalender ein und helft bei der Mobilisierung – wir werden sogar wieder eine Gastrede von Vladimir Slivyak von Ecodefense erhalten, weil Vladimir an dem Wochenende ohnehin auf einer Anti-Urenco-Konferenz im benachbarten Almelo, am Standort der niederländischen UAA – eingeladen ist.
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10.2. 2020 Uran-Demo Münster – nächste Woche neuer Uranzug?

Wir möchten euch deshalb nochmals herzlich einladen zur Demo am Montag, 10. Februar, um 18 Uhr ab Hauptbahnhof Münster gegen die Uranmüllexporte von Gronau nach Lingen sowie für den sofortigen Ausstieg aus der Urananreicherung und der Atomenergie insgeamt.
Auftakt ist eine Kundgebung direkt vorm Hauptbahnhof Münster auf dem Berliner Platz, dann geht es durch das Bahnhofsviertel – bitte bringt Transpis, Anti-Atom-Fahnen, gelbe Fässer, Trillerpfeifen etc. mit, damit die Demo laut und bunt wird.
Unterdessen gibt es erste Anzeichen, dass der erste Uranmüllzug dieses Jahr evtl. schon nächsten Montag der 27.1.20202 starten könnte. Das Atomschiff Mikhail Dudin hat heute Kopenhagen/Malmö passiert auf der Fahrt nach Vlissingen in den Niederlanden. Dort soll es am Donnerstag eintreffen – nach Amsterdam sind es dann nur ein paar Seemeilen. Wir behalten das im Auge und melden uns dazu im Laufe der Woche.

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Silvester an der Gronauer Urananreicherungsanlage

31.12.2019 – Silvester

Silvester an der Gronauer Urananreicherungsanlage: Deutsch-Russische
Solidaritätsbekundung

Mit einer spontanen Aktion haben Atomkraftgegnerinnen und
Atomkraftgegner am Silvesternachmittag an der bundesweit einzigen
Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau ihre Solidarität mit der
russischen Anti-Atomkraft-Bewegung zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig
sprachen sie sich in einer Silvestererklärung für ein Verbot von
Atomtransporten und für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen aus.
An der Aktion beteiligten sich u. a. Mitglieder des Arbeitskreises
Umwelt (AKU) Gronau, der Grün Alternativen Liste (GAL) Gronau, des
Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen und des Bundesverbandes
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Im Sommer 2019 wurde bekannt, dass der Urenco-Konzern, der die Gronauer
Urananreicherungsanlage betreibt, wieder Uranmüll nach Russland
exportiert. Die Transporte aus der Gronauer Anlage wurden seit Mai fast
im Dreiwochentakt fast immer an Montagen durchgeführt. Dabei wurde der
Protest in den letzten Wochen immer stärker und wiederholt fanden neben
Mahnwachen auch Kletterproteste oberhalb der Bahnstrecke Gronau –
Münster statt, die Polizei und Bahn zum Einstellen des Bahnbetriebes
animierten. Der Export des Uranmülls nach Russland führte quer durch die
Niederlande und das radioaktive Material wurde von Amsterdam nach St.
Petersburg mit Schiffen verbracht. Auch in den Niederlanden und in
Russland lösten und lösen die Uranmüllexporte Proteste aus.

Wann rollt der nächste Uranmülltransport von Gronau Richtung Russland?

In der Vorweihnachtszeit erreichten erneut Bahnwaggons die Gronauer
Urananreicherungsanlage und Anti-Atomkraft-Initiativen hatten sich zum
Jahreswechsel erneut auf die mögliche Abfahrt eines Sonderzuges mit
Uranmüll von Gronau über Münster nach Amsterdam vorbereitet. Bis zum
Silvesternachmittag haben die Waggons jedoch das Gelände der Gronauer
Urananreicherungsanlage nicht verlassen.

Um die mögliche Abfahrt des Uranmülls nicht zu verpassen hatten in den
letzten Tagen immer wieder Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner
nachgesehen, ob die Bahnwaggons noch auf dem Gelände der Uranfabrik
stehen. Die unermüdlichen Beobachterinnen und Beobachter trafen sich
dann am Silvesternachmittag zum „Jahresabschluss“ an der nördlichen
Feuerwehrzufahrt der Urananreicherungsanlage. Dabei zogen sie ein
positives Fazit ihrer Aktivitäten. Sie betonten, dass es 2019 wieder
gelungen ist, auf die vielfältigen Gefahren der Urananreicherung und der
Urantransporte aufmerksam zu machen. Die Kontakte zu niederländischen
und russischen Umweltorganisationen wurden vertieft und für 2020 werden
weitere grenzüberschreitende Aktionen vorbereitet.

Solidarität mit der russischen Umweltbewegung

An den Zaun der Urananreicherungsanlage hängten die
Anti-Atomkraft-Initiativen eine Silvesterbotschaft: „Solidarity with the
Russian environmental movement.

Ban nuclear transports – Decommission nuclear plants. Immediately!“
(Solidarität mit der russischen Umweltbewegung. Atomtransporte verbieten
– Atomfabriken stilllegen. Sofort!).

Erste Protest-Aktion im neuen Jahr wird der Neujahrs-Sonntagsspaziergang
am 5. Januar 2020 an der Urananreicherungsanlage Gronau sein. Die
Sonntagsspaziergänge finden seit Ende 1986 immer am ersten Sonntag im
Monat um 14 Uhr statt. Der Neujahrsspaziergang im Januar wird
gleichzeitig der 400. Sonntagsspaziergang in ununterbrochener Folge sein.

Weitere Informationen:

https://bbu-online.de/Presse.htm, https://www.laka.org,
http://www.enschedevoorvrede.nl/agenda, https://sofa-ms.de,

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