variable Treffpunkte ab jan 2020

Ahoi Atomis,

nach unserem virtuellen Umzug auf einen neuen Bloganbieter, ziehen wir jetzt auch mit Sack und Pack analog um:

Grundsätzlich jeden 3.ten Donnerstag im Monat. Beginn: 20 Uhr

Im Januar, März, Mai Juli 2020
Im Naturfreundehaus-Kalk. Kapellenstr.9a in Köln-Kalk.

Im Februar, April, Juni 2020
Gruppenraum Porzer Selbsthilfe
Ensenerweg 9 Köln-Porz
Aktionsbezogen andere Treffpunkte möglich.

Urencos massive Probleme-Presseerklärung

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau

Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf

Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland

SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg

Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

 

 

Gronau/Münster, 29. November 2019

 

 

Urencos massive Uranmüllprobleme:

– Uranumwandlung in UK verzögert sich weiter

– 300 Mio. Euro Sparprogramm wegen Kostenüberschreitung

 

  1. Dezember: Neuer Uranmülltransport Gronau-Russland?

– Polizeiliche Vorladungen in Novouralsk

 

Der Urananreicherer Urenco, der in Gronau/Westfalen die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage betreibt, hat weiterhin massive Probleme bei der Entsorgung des abgereicherten Uranhexafluorids (UF6), das bei der Urananreicherung in großen Mengen als Abfallstoff anfällt. Nach Auskunft der NRW-Landesregierung steht die konzerneigene Dekonversionsanlage für abgereichertes UF6 am britischen Standort Capenhurst noch immer nicht zur Verfügung. Die erheblichen Bauverzögerungen und Kostenüberschreitungen haben schon seit Jahren Auswirkungen auf den Gesamtkonzern, auch in Deutschland. AtomkraftgegnerInnen gehen davon aus, dass diese Probleme ein Grund für die verzweifelten Versuche von Urenco sind, den konzerneigenen Uranmüll billig nach Russland abzuschieben. Für Montag, 9. Dezember, rechnen sie mit dem nächsten Uranmülltransport von Gronau nach Russland und kündigen neue Proteste an.

 

Die britische Dekonversionsanlage in Capenhurst war schon im Juni im Beisein des damaligen britischen Industrieministers Andrew Stephenson feierlich eingeweiht worden. Sie sollte ursprünglich bereits 2015 in Betrieb gehen und rund 400 Mio. Pfund (ca. 460 Mio. Euro) kosten. Nach britischen Medienberichten gab es jedoch erhebliche Probleme beim Bau, sodass die Baukosten bereits im Juni auf rund 1 Mrd. Pfund (ca. 1,15 Mrd. Euro) geschätzt wurden. Heute, fünf Monate nach der Einweihung, scheint es nun immer noch Probleme zu geben. Dekonversionsanlagen sollen abgereichertes Uranhexafluorid in das lagerfähigere und stabilere Uranoxid (U308) umwandeln. In Gronau steht seit 2014 eine neu gebaute Lagerhalle für Uranoxid leer und soll laut Urenco bis mindestens 2024 auch leer bleiben.

 

In Folge der erheblichen Kostensteigerungen in Capenhurst legte Urenco schon 2017 ein konzernweites Sparprogramm über 300 Mio. Euro auf. In Deutschland wurde daraufhin z. B. der Standort Bad Bentheim (15 km nördlich von Gronau) geschlossen. Bereits 2016 hatte Urenco nach eigenen Angaben gegenüber dem WDR für Capenhurst einen ersten Vertrag zum Export von abgereichertem UF6 von Capenhurst nach Russland geschlossen. Die Dekonversionsanlage in Capenhurst ist zudem viel zu klein, um sämtliches UF6 von Urenco in Uranoxid lagerfähig umzuwandeln. Für Gronau gibt es damit weiterhin keine ansatzweise tragfähige Lösung für die sichere Entsorgung des Uranmülls. Neben der Urananreicherungsanlage in Gronau betreibt der internationale Urenco-Konzern, an dem auch RWE und E.ON beteiligt sind, Urananreicherungsanlagen in Almelo (NL), Capenhust (GB) und Eunice (USA).

 

„Es ist offensichtlich, dass Urenco mit der schadlosen Entsorgung der Uranabfälle völlig überfordert ist. Bauverzögerungen, Kostenexplosionen, Sparprogramme und jetzt Billigexporte nach Russland sprechen eine deutliche Sprache. In Russland nimmt Urenco sogar den Bau von neuen und technisch sehr gefährlichen Schnellen Brütern in Kauf, um den eigenen Atommüll loszuwerden – das ist unverantwortlich. Wer so mit seinem Atommüll umgeht, ist nicht geeignet für den Betrieb hochgefährlicher Atomanlagen – wir fordern einen sofortigen Exportstopp für Uranabfälle nach Russland sowie die umgehende Stilllegung der Urananreicherungsanlagen in Gronau und an den anderen Urenco-Standorten,“ erklärte Christina Burchert vom Arbeitskreis Umwelt Schüttorf.

 

Bereits am jetzigen Sonntag, 1. Dezember, findet in Gronau an der Urananreicherungsanlage um 14 Uhr der traditionelle Sonntagsspaziergang statt.

 

Proteste in St. Petersburg, Moskau und Novouralsk:

Erste polizeiliche Vorladungen

 

Unterdessen hat es gegen die Ankunft des letzten Uranmüllzugs in Russland unter anderem in St. Petersburg, Moskau und auch am Zielort Novouralsk erste Protestaktionen gegeben. Nach Auskunft von russischen Umweltschützern wurden mehrere Personen in Novouralsk deshalb von der Polizei vorgeladen. „Es ist ein Unding, dass sich Urenco, die Anteilseigner RWE und EON sowie die Bundesregierung die schwierige politische Situation in Russland zunutze machen wollen, um den Gronauer Uranmüll loszuwerden. Es kann nicht sein, dass der Abtransport des Gronauer Uranmülls in Russland zu weiteren Repressionsmaßnahmen gegen friedliche Bürger führt. Übernimmt die Geschäftsführung von Urenco dafür die volle Verantwortung?“ fragte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

Quellen:

Landtags-Drucksache 17/7887 (18. November 2019):https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-7887.pdf

 

Bericht im Cheshire Live (10. Juni 2019):

https://www.cheshire-live.co.uk/news/chester-cheshire-news/minister-launches-1bn-nuclear-facility-16404149

 

Urenco-Geschäftsbericht 2018 (2. September 2019):

www.bundesanzeiger.de

 

Kontakt:

Christina Burchert, AKU Schüttorf, Tel. 0171-2804110

Matthias Eickhoff, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Tel. 0176-64699023

Udo Buchholz, BBU/AKU Gronau, Tel. 02562/23125

Kerstin Rudek, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Tel. 01590-2154831

 

 

Weitere Infos:

www.bbu-online.de,www.sofa-ms.de, www.urantransport.de, www.ippnw.de,

https://www.facebook.com/AKU.Schuettorf

Anti Atom Block beim Klimastreik

Es wird einen Anti Atom Block beim Klimastreik geben.

Treffpunkt: 10:45 Uhr Friesenplatz vor dem Starbucks

11:00 Demobeginn

Aufruf:

 

DONT NUKE THE CLIMATE!

ATOMKRAFT IST KEIN KLIMASCHUTZ!

Es reicht! Klimaschutz jetzt und für alle!

Globaler Klimastreik am 29. November 2019

Den “großen Wurf” kündigte die Bundesregierung für den Klimaschutz an – doch verabschiedet hat die Große Koalition ein unwirksames und sozial ungerechtes Klima-Päckchen.Die Erderhitzung um mehr als 1,5 Grad kann damit nicht verhindert werden – mit drastischen Folgen: Die Klimakatastrophe zerstört unsere Lebensgrundlagen und trifft weltweit die Ärmsten.

Wir teilen die Empörung der Schülerinnen und Schüler von Fridays For Future über das klimapolitische Versagen der Bundesregierung:

Filmen in der Sperrzone von Tschernobyl

Filmen in der Sperrzone von Tschernobyl

Ein Vortrag von Dustin Hasberg

Im April 1986 explodierte Reaktor vier im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl und ein riesiges Areal rund um das AKW wurde radioaktiv verseucht.

Heute, 33 Jahre nach dem Unglück, ist das Gebiet weiträumig abgesperrt und nur mit einer Sondergenehmigung betretbar.

Fasziniert von Dokumentationen über diesen Ort entschied ich gemeinsam mit einem Kollegen die Sperrzone von Tschernobyl zu betreten, das Gebiet drei Tage lang zu erkunden und das Erlebte in Videoform festzuhalten. Unsere ständigen Begleiter: Ein Guide, ein Geigerzähler und unsere zwei Kameras.Innerhalb dieses Vortrags gehe ich auf die Vorbereitung sowie das Erlebte ein und erzähle kuriose Geschichten aus der Sperrzone. Besonderen Wert lege ich dabei auf den filmischen Teil, die verwendete Technik sowie die Postproduktion und stelle erste Ausschnitte des Films vor. Dabei gehe ich insbesondere auf die Schwierigkeiten ein, die es mit sich bringt, in einem radioaktiv verseuchten Gebiet zu drehen. Dustin Hasberg ist 25 Jahre alt, freiberuflicher Kameramann und Kameraassistent aus Köln und arbeitet überwiegend in den Bereichen Image-, Event- und Spielfilm. In der Freizeit verbindet er seinen Beruf mit der Leidenschaft entlegene und ungewöhnliche Orte zu entdecken und diese filmisch festzuhalten.

Donnerstag, den 28 November 2019
17:00 – 21:00 CET

SAE Institute Köln

Carlswerkstraße 11

51063 Köln

Dustin Hasberg ist 25 Jahre alt, freiberuflicher Kameramann und Kameraassistent aus Köln und arbeitet überwiegend in den Bereichen Image-, Event- und Spielfilm. In der Freizeit verbindet er seinen Beruf mit der Leidenschaft entlegene und ungewöhnliche Orte zu entdecken und diese filmisch festzuhalten.

„Threads“ mit anschliessender Besichtigung des Atombunkers Kalk

Moin Atomis!

Und wieder schlägt unser Lieblingskino in Kalk zu und zeigt „Threads“ mit anschliessender Besichtigung des Atombunkers Kalk.
Dienstag , den 26.11.2019 um 18:30 Uhr
in Lichtspiele KAlk
Kalk Mühlheimerstrasse

Programm + Tickets

bei wikipedia:

Der Film versucht aufzuzeigen, wie durch eine große Katastrophe – hier den Atomkrieg – die sensiblen Fäden (engl. threads), die eine moderne Gesellschaft zusammenhalten, zerstört werden.

Als Szenerie dient die nordenglische Stadt Sheffield, im Mittelpunkt steht ein junges Liebespaar, Ruth Beckett (dargestellt von Karen Meagher) und Jimmy Kemp (Reece Dinsdale), sowie deren Familien. Die (fiktive) Handlung beginnt im März 1983 mit einer Invasion der Sowjetunion im Iran. Hieraus entsteht schnell eine ernsthafte Krise zwischen der Sowjetunion und den USA, die einen Rückzug der sowjetischen Streitkräfte fordern. Weiterlesen

18.11.2019: Blockade Uranzug

Update 2 18.11.2019 18 Uhr

Bis jetzt steht der Zug immer noch vor Burgsteinfurt und das tut er seit 11 Uhr, also schon über 6 Stunden. Alles dank einer Kletteraktion von Antiatomaktivisten über den Schienen. Gleichzeitig war über Stunden die Ausweichroute über Ahaus und Dortmund durch eine weitere Kletteraktion gesperrt. Ob die Polizei mit einem Kletterteam überhaupt räumen kann (probiert wird dies seit über 2 Stunden bisher erfolglos) ist noch offen. Bitte haltet weiterhin an den möglichen Strecken die Augen und Ohren offen, damit der Transport nach der Blockade nicht unerkannt durchs Land rauscht. Strecken-Infos unter: https://sofa-ms.de/?p=1622 Blockade-Update unter http://urantransport.de/aktuelles/

Zusammen mit den angemeldeten Protesten mit insgesamt hunderten von Teilnehmern entlang der Schiene u. A. in Münster, Hamm und Drensteinfurt, die auch unter Beteiligung russischer Aktivisten stattfanden, waren dies die längsten und erfolgreichsten Proteste gegen Atommülltransporte seit langem. Bereits gestern hatten ca. 100 Menschen mit einer Kundgebung vor der Urananreicherungsanlage gegen die Atommüllexporte demonstriert. Russische Aktivisten hatten ebenfalls teilgenommen und über die katastrophalen Zustände der Uranmülllagerung in Russland informiert. Die nach Jahren wieder aufgenommenen, aber erst im diesem Jahr aufgedeckten Transporte hatten bisher schon zu deutlichen Protesten in Deutschland und Russland geführt. Die Petition von Greenpeace-Russland hat inzwischen über 30.000 Teilnehmende.
Die Frage ist jetzt wielange die Bundesregierung und die Landesregierung hier weiter tatenlos zusehen wollen. Leider muss man davon ausgehen, das die Verantwortlichen bisher die Transporte durch Vertuschung und Fehlinformation politisch gedeckt haben. Vielleicht wird dies sich ja endlich ändern. Aktuell gilt unsere Solidarität den Kletteraktivisten, die bei denkbar schlechtestem Wetter beharrlich stand halten. Aktuelle Infos zur Blockade auf http://urantransport.de/aktuelles/; Hintergrund-Infos zu den Uranmüllexporten auf www.sofa-ms.de

Solidarische Grüße (auch an die Aktivist-Innen am Braunkohle-Kühlturm im Rheinland)
SofA Münster

P.S. Verbreitet die Info gerne über Eure Verteiler.

Update 1
Die Kletterblockade dauert zur Zeit noch an – und es wird auch nicht die
letzte sein, wie Adele, eine der beteiligten Atomkraftgegner*innen erklärt:
„Wir werden weiter hier hängen und wieder kommen zum Blockieren, bis die
Urananreicherungsanlage stillgelegt ist und bis unsere Energieversorgung nicht
mehr auf fossilen Brennstoffen wie Uran oder Kohle basiert. Denn fossile
Energien zerstören unsere Welt.“

Mehr Informationen: urantransport.de und contratom.de
Aktuelle Updates zur Blockade: twitter.com/urantransport

Anfahrt zum Ort der Blockaden:
Gronau: Zum Parkplatz vom Rock‘n‘Popmuseum und ist die Brücke, die dort über
die Gleise führt, zu sehen.
Kieferngrundsee:
Koordinaten N52.159356, O7.286088
B54 Ausfahrt Steinfurt-West, rechts Richtung Industriegebiet, geradeaus durch
den Kreisel in die Dieselstraße, nach dem Überqueren der Schienen die erste
rechts („Sonnenschein“), dann drekt wieder rechts, nächste links, links kommen
große Windräder, kurz vor der Kurve (direkt gegenüber von einem großen
Windrad) rechts Richtung Schienen und bis zum Bahnübergang. Richtung Metelen
schauen.

Kontakte:
Sim vor Ort in Gronau: 0049-152-13994802
Johannes beim Klettern bei Steinfurt: 0049-152-13540365

18 Nov 2019 Uranmüllzug aus Gronau…

Guten Morgen,

kurzes Update: Die blaue Transportlok ist um 9.45 Uhr in Gronau eingetroffen, der Uranzug wird jetzt zusammengestellt – Mahnwache auf der Bahnbrücke vor der UAA mit großem Greenpeace-Banner. Abfahrt voraussichtlich 11-13 Uhr (Veränderungen möglich).

Der WDR berichtet nun auch in den Hauptnachrichten über den Uranmülltransport und die Proteste.

Am 18 Nov 2019 (9.15 Uhr) wurde die blaue Uranmüll-Transportlok (die bei Frontal 21) in Steinfurt auf dem Weg zur UAA nach Gronau gesichtet – damit ist klar: Urenco will heute den Uranmüll auch per Bahn nach Russland auf die Reise schicken!

In Gronau ist an der UAA schon seit 8 Uhr die Mahnwache auf der Bahnbrücke vor dem Haupttor der UAA aktiv – ca. 15 Leute, Verstärkung ist noch immer sehr willkommen.

In Münster sind wir dann ab 10.45 Uhr am Hbf, in Drensteinfurt ab 12.30 Uhr am Bhf und in Hamm ab 13.30 Uhr am Hbf, in Enschede um 17 Uhr am Bhf.

Urenco, RWE und EON, aber auch die Bundesregierung handeln völlig verantwortungslos – selbst mögliche Bombenentschärfungen an der Bahnstrecke sind „kein Problem“ – gegen diesen Uranmüll-Exportwahnsinn protestieren wir heute – auf gehts!

Aktuelle Infos heute im Verlaufe des Tages an den Mahnwachen.

PS: Wir achten natürlich darauf, ob der Uranmüllzug heute evtl. aufgrund der möglichen Bombenentschärfung am Münsteraner Hbf durch Gronau selbst und dann über Ahaus-Coesfeld-Dülmen-Lüdinghausen-Lünen nach Hamm fährt.

Atomfreie Grüße
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

Nov 2019: Neues vom Urantransport / Streckeninfo

In wenigen Tagen , Stand 13 Nov 2019, ist es soweit und wir wollen euch hier ein Update zum Stand und den möglichen Strecken des Uranmüllzugs aus Gronau schicken:

1. Die Uranwaggons stehen auf dem Gelände der UAA (Stand 12.11.2019 heute Mittag).

2. In Hamm flog heute ein Polizeihubschrauber das Gelände um den Güterbahnhof und die beiden möglichen Transportstrecken ab: Der Hubi kam recht niedrig direkt über der Strecke Hagen-Unna-Hamm angeflogen zum Güterbahnhof, stand dann kurz über genau dem Punkt im Güterbahnhof, wo rangiert wird (ca. 3 km südlich vom Hauptbahnhof), drehte dann und flog über die Güterbahnstrecke Hamm-Lünen-Recklinghausen-Oberhausen wieder davon. Das sah sehr erkundungsmäßig aus.

3. Wir müssen für Montag mit Bahn und LKW-Transporten rechnen, der Zeitpunkt kann variieren, es kann auch Verschiebungen durch Urenco geben. Da müssen wir flexibel bleiben, das ist wichtig.

4. Ein intensiverer Blick auf die Streckenkarte hat jetzt westlich von Hamm zwei mögliche Routen ergeben:

a) die Nordroute führt von Hamm über diese Güterbahnstrecke nach Lünen-Waltrop-Datteln-Recklinghausen-Herten- GE Buer-Nord – Glasbeck-Bottrop nach Oberhausen Osterfeld-Süd und von dort über ein Gütergleis nach OB-Sterkrade direkt auf die Bahnstrecke Wesel-Emmerich-Arnheim-Utrecht Richtung Amsterdam – der Hbf in Oberhausen wird dabei ausgelassen.

b) die Südroute führt von Hamm über Bönen und Unna nach Hagen und von dort via Wuppertal nach Düsseldorf-Neuss-Mönchengladbach-Viersen und weiter nach Venlo-Eindhoven-Breda zum Bahnhof Zwijndrecht zwischen Dordrecht und Rotterdam. Von da lässt sich dann der Zug gut verteilen (auch für Rotterdam als Ersatz für Amsterdam).

Wenn es also Leute gibt, die irgendwo an diesen Strecken wohnen oder die sich in die Beobachtung einklinken wollen, dann meldet euch bitte. Die Abfahrt des Uranzugs aus Hamm war beim letzten Mal gegen 20.15 Uhr am Montagabend.

Gemeinsam werden wir die konkrete Transportstrecke ab Hamm sicher knacken.

Hinweis: Jetzt am Sonntag findet nach der UAA-Kundgebung (13 Uhr) in Gronau ein Bündnistreffen im Büro der Linken (Ochtruper Str. 44) statt. Dort gibt es dann natürlich die aktuellsten Infos. Auch werden Vladimir Slivyak (Ecodefense) und Rashid Alimov (Greenpeace RUS) anwesend sein und auch auf der Kundgebung sprechen.

Für Montag sind neben Gronau und Münster weitere Mahnwachen entlang der Strecke in Vorbereitung – konkrete Orten und Zeiten folgen noch.

Packen wir es an
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

Der Kastor kommt! Lesung und Diskussion

Mittwoch, den 6.11.2019 um 19 Uhr in der Bürgerstube des Vereins Ein Raum
für Mülheim!, Von-Sparr-Straße 56, 51063 Köln

Die „fünfte Jahreszeit“, in der es im Herbst noch einmal richtig grün
vor lauter Uniformen und schwerem Gerät wurde, hat sich in das
kollektive Gedächtnis vieler Generationen im Wendland eingebrannt.
Gorleben war jahrzehntelang der soziale Ort, an dem bei jedem
Castortransport das Ende der Atomkraft auf der Straße „verhandelt“
wurde. Das Gorleben-Kapitel ist auch 8 Jahre nach dem letzten
Castor-Transport in das Elbdorf noch lange nicht abgeschlossen. Der
geologisch fragwürdige Salzstock Gorleben-Rambow wird als Endlager durch
ein neues Suchverfahren hindurchgeschleppt.

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