Was wird aus den 152 Castoren in Jülich?

Was wird aus den 152 Castoren in Jülich? Atomkraftgegner fragen das Bundesamt für Strahlenschutz

Ahaus/Jülich, 27.11.2015. Tausende radioaktive Brennelementekugeln aus einem längst stillgelegten Versuchskraftwerk lagern in Jülich. Es ist immer noch offen, wohin sie gebracht werden sollen: ins Ahauser Zwischenlager, in die USA oder in ein neues Jülicher Zwischenlager.

Mit großer Sorge betrachten die Anti-Atom-Initiativen des überregionalen Bündnisses gegen Castorexporte und des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen das Jülicher Atommüll-Debakel. Marita Boslar vom Bündnis gegen Castorexporte: „Der Transport der Jülicher Castoren ins Ahauser Zwischenlager wird immer wahrscheinlicher! – Nach unserem Kenntnisstand wird beim Bundesamt für Strahlenschutz nur der Antrag zur Einlagerung der 152 Castoren in das Ahauser Zwischenlager bearbeitet.“
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Pressemitteilung der LaKo

Landeskonferenz der NRW- Antiatom- Initiativen in Köln

Pressemitteilung

Köln, 21. November 2015. Die Landeskonferenz der nordrhein-westfälischen
Antiatominitiativen tagte in Köln, um über Fragen der Atomkraft zu
beraten. Es wurde deutlich, dass NRW in vielfältiger Weise den Risiken
der Atomkraft ausgesetzt ist. Aspekte aus dem unmittelbar angrenzenden
europäischen Ausland wurden dabei ebenso intensiv diskutiert wie die
Folgen der terroristischen Anschläge von Paris. In diesem Zusammenhang
spielte die Sicherheit der Atomanlagen eine Rolle. Aber auch die
aktuelle Absage der Großdemonstrationen parallel zur Weltklimakonferenz
in Paris war Thema.
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Einladung zur Landeskonferenz (LaKo) der nordrhein-westfälischen Anti-Atomkraft-Initiativen

An Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände, Friedens-organisationen, Anti-Kohle-Initiativen … in ganz NRW und Umgebung

Einladung zur Landeskonferenz (LaKo) der nordrhein-westfälischen Anti-Atomkraft-Initiativen

Samstag, 21. November 2015,
Naturfreundehaus Köln-Kalk, 12.00 – 17.00 Uhr. (Kapellenstraße 9a, 51103 Köln, 0221 870 10 58, Wegbeschreibung: http://naturfreundehauskalk.blogsport.de)

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Liebe Freundinnen und Freunde,

noch immer sind in NRW (und anderswo) Atomanlagen in Betrieb, rollen ständig Atomtransporte und es drohen weitere Transporte von Jülich nach Ahaus. Zudem stehen 2016 die Jahrestage der Atomkatastrophen von Fukushima (11.03.2011) und Tschernobyl (26.04.1986) an.

Um gemeinsam aktuelle Informationen auszutauschen und um koordinierte Aktionen zu planen, laden wir Euch zur Landeskonferenz (LaKo) der nordrhein-westfälischen Anti-Atomkraft-Initiativen nach Köln ein. Es wäre toll, wenn AtomkraftgegnerInnen aus allen NRW-Regionen teilnehmen würden.

Hier ein Vorschlag zur Tagesordnung (der natürlich zu Beginn der LaKo konkretisiert werden kann):

Begrüßung durch das Anti-Atom-Plenum Köln & Suche nach einer/m ProtokollantIn/en
Vorstellungsrunde und kurze Berichte zur Anti-Atom-Arbeit in Orten ohne Atomanlagen
Aktions-/Strategiedebatte: Was wollen / können wir logistisch und personell 2016 leisten? Wie wollen wir es angehen? Mit wem wollen wir Bündnisse eingehen (z. B. Anti-Kohle-Bewegung)?
Drohende Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus
Stand der Dinge an den Atommüllstandorten Duisburg (GNS) und Krefeld (Siempelkamp)
Gronau: Urenco-Verkaufspläne, Urantransporte und Ostermarsch am Karfreitag
Kurzinfos zu Atomanlagen rund um NRW (Belgien, Niederlande, Niedersachsen …)
Jahrestage 2016: Dezentrale Aktionstage / Aktionswochen und / oder zentrale
Demonstration z. B. im April in Ahaus?
Organisatorisches zur weiteren Vernetzung der Anti-Atomkraft-Initiativen in NRW (Kontakt zu Friedensinitiativen, Treffen 2016, Mailverteiler …)
Verschiedenes (Presseerklärung + LaKo-Foto …, Finanzierung von NRW-Aktivitäten)

Für Getränke und einen (kleinen) Imbiss wird gesorgt. Wer mag, kann gerne etwas für das leibliche Wohl mitbringen.

Zur Vorbereitung wäre es nett, wenn Ihr Euch kurz anmelden würdet antiatomplenumkoeln@gmx.de. Aber natürlich sind auch Kurzentschlossene willkommen.

Beste Grüße vom Kölner Anti-Atom Plenum
http://antiatomplenum.blogsport.de

Miteinladende:
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Aktionsbündnis Stop Westcastor,
AntiAtom-Bündnis Niederrhein, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Landesregierungen von NRW und RLP sollen sofort gegen belgische AKW > aktiv werden

Landesregierungen von NRW und RLP sollen sofort gegen belgische AKW aktiv werden

> (Bonn, Aachen, 17.11.2015) Der Bundesverband
> Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) übt scharfe Kritik an den
> Genehmigungen zur Wiederinbetriebnahme der belgischen Atomkraftwerke
> Doel 3 und Tihange 2. Beide Reaktoren waren aus Sicherheitsgründen
> länger als ein Jahr abgeschaltet gewesen. Der BBU lehnt die
> Wiederinbetriebnahme der Reaktoren ab und fordert von den zuständigen
> Behörden in Belgien die Rücknahme der Genehmigungen. Zudem fordert der
> BBU die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke und Atomanlagen in
> Belgien. Der international engagierte Verband ist der Auffassung, dass
> der Betrieb von Doel 3 und Tihange 2, aber auch der anderen Atomanlagen,
> nicht hinnehmbar ist. Udo Buchholz vom Vorstand des BBU verweist auf
> breite Proteste gegen die belgischen Atomkraftwerke und betont, dass es
> auch in Belgien keine Lösung für das Atommüllproblem gibt.
>
> Dringenden Handlungsbedarf sieht der BBU bei den Landesregierungen von
> Rheinland-Pfalz und von Nordrhein-Westfalen: „Beide Bundesländer wären
> bei AKW-Störfällen in Belgien mit Radioaktivitätsfreisetzungen massiv
> betroffen. Die Landesregierungen sind gefordert, gegen die
> Wiederinbetriebnahme von Tihange 2 und Doel 3 sofort aktiv zu werden.“
> Die konkrete Wiederinbetriebnahme der Reaktoren Doel 3 und Tihange 2
> droht für Ende November oder Anfang Dezember.
>
> Der BBU bekräftigt, dass der Widerstand gegen die belgischen Atomanlagen
> grenzüberschreitend fortgesetzt wird. In diesem Zusammenhang verweist
> der BBU auch auf eine
> schon länger laufende Petitionskampagne, die im Internet unterstützt
> werden kann: https://www.anti-akw-ac.de #
>
> Am Samstag tagt in Köln die Landeskonferenz der nordrhein-westfälischen
> Anti-Atomkraft-Initiativen. Dabei stehen auch die belgischen
> Atomkraftwerke auf der Tagesordnung.
>
> Engagement unterstützen
>
> Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um
> Spenden aus den Reihen der Bevölkerung. Spendenkonto:
> BBU, Sparkasse Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.
>
> Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet
> unter www.bbu-online.de ; telefonisch unter
> 0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72
> . Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str.
> 55, 53113 Bonn.

Montag, 16.11: Gedenk-Kundgebung für die Opfer der faschistischen Anschläge von Paris

Montag, 16.11: Gedenk-Kundgebung für die Opfer der faschistischen
Anschläge von Paris

Kein Krieg gegen Terroristen!

Stoppt Waffenexporte!

Am Freitag, den 13.11 sind in Paris mindestens 120 Menschen durch
faschistische Anschläge ermordet worden. Die religiösen Fundamentalisten
des sog. „Islamischen Staats“ bekannten sich dazu. Trauer und Wut über
diese feigen Attentate erfüllen unsere Herzen.
Am Montag wollen wir um 18:00 Uhr an Kalk Post der über hundert Opfer
der faschistischen Anschläge kämpferisch gedenken, jenseits von
antimuslimischen Rassismus, Großmachts-Heuchelei und Kriegsvorbereitung.

JedeR (Einzelpersonen und Organisationen) ist herzlich eingeladen
Beitäge zu halten

https://www.facebookcorewwwi.onion/events/600280413443184/
BITTE LEUTE EINLADEN!

Montag | 16.11 | 18:00 | Kalk Post