Jeden Montag 18:00 Uhr, Rudolfplatz
(nur wenn es nicht regnet)

findet die musikalische Montags-Mahnwache statt. Ohne Reden, dafür aber mit DJ Tom Limonade und dem Musiker Prof. Henry soll versucht werden, verschiedene politische Milieus, denen es um die kreative Modellierung der Gegenwart und Zukunft geht, in ihrer Heterogenität zusammen zu bringen um sich gegenseitig zu befruchten. Fahnen und Flugblätter von Parteien und Gewerkschaften sind nicht erwünscht.
Also eine Art politischer Basar, auf dem Freunde der veganen Kochkunst
mit Sofortabschaltern und TransitionTownern ins Gespräch kommen.
Und das ganze öffentlich auf dem Rudolfplatz unter Einbeziehung der
Passanten, jeden Montag, 18.00 – 19.00 Uhr.

Mehr Infos gibt’s jeden ersten Mittwoch im atomischen Cafe
immer 20:00 Uhr // LC-Haus, Ludolf-Camphausen Str. 36 // direkt am Bahnhof West

Aufruf: 03.07.: UAA Gronau

Die Nuklear Industrie hat eine lange Geschichte der Geheimhaltung, Vertuschung und Falschinformationen zu verzeichnen.
So verteilte z.B. kürzlich das japanische Gesundheitsministerium 3 Millionen Broschüren an Vorschulen, Schwesternheime, Kliniken, Eltern und Lehrer mit der Botschaft, Nahrung und Wasser seien bedenkenlos zu verzehren, 250 mSv(millisievert) über Jahre hätten keinen gesundheitlichen Effekt. Viel schädlicher seien die psychologischen Effekte bei denen, die sich über radioaktive Strahlung sorgen. Auf der anderen Seite wächst der Protest derer, die Kinder nicht im Sand spielen lassen, Atemschutzmasken tragen, hotspots ausfindig machen und publizieren. (In Japan laufen noch 17 von 54 AKW/ Stand 21.06.)
In den USA sind aktuell 3 Kernkraftwerke geflutet, die im Schwemmland des Missouri River gebaut sind. Diese Informationen wurden bisher auffallend wenig in den Medien transportiert.
Hierzulande spricht man von einem gut gelungenen „Atomausstieg“

Wir unterstützen folgenden Aufruf:

Sofortiger und endgültiger Atomausstieg –
auch in Gronau! 3. Juli 2011, 13.00 Uhr

Kundgebung mit Straßenfest an der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau, Röntgenstraße 4, (Stadtosten). Mit Lebensfreude gegen die lebensfeindliche Atomkraft:
Redebeiträge –- VolXküche -– Musik –- Infostände -– Tombola -– Jahrmarktattraktionen — Sonne

In Gronau betreibt der Urenco-Konzern die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage, an der maßgeblich RWE und E.ON beteiligt sind. Mit Uran, das in Gronau angereichert wird, werden weltweit Atomkraftwerke betrieben. Aus dem „Atomausstiegspaket“ wurden Anlagen wie die UAA bisher bewusst ausgeklammert.

Vor 25 Jahren: Offizielle UAA-Einweihung
Nachdem die UAA 1985 mit der Produktion begann, wurde sie vor 25 Jahren, wenige Tage nach der Tschernobyl-Katastrophe, offiziell eingeweiht (12.06.1986). 2005 wurde der Ausbau der UAA und (!!) der Bau eines Uranmüll-Lagers (für 60.000 Tonnen Uranoxid) genehmigt. Der Ausbau der UAA ist nahezu abgeschlossen, jetzt soll bald mit dem Bau der Uranmülldeponie neben der UAA begonnen werden. Ständig rollen hochgefährliche Urantransporte von und nach Gronau. Die rot-grüne Landesregierung kann und muss die UAA und den Bau des „Zwischenlagers“ stoppen.

Unermüdliche Spaziergängerinnen und Spaziergänger
Nicht nur die offizielle UAA-Einweihung hat in diesen Tagen „Jubiläum“, sondern auch der inzwischen traditionelle Sonntagsspaziergang, der immer am ersten Sonntag im Monat an der UAA stattfindet: Am 3. Juli wollen sich Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Grenzgebiet NRW-Niedersachsen-Niederlande zum 300. Sonntagsspaziergang treffen! Vorbilder der UAA-Sonntagsspaziergänge waren z. B. die Sonntagsspaziergänge am Bauplatz der Atommüllfabrik (WAA) in Wackersdorf. Ursprünglich von den Grünen ins Leben gerufen haben die UAA-Sonntagsspaziergänge keinen organisatorischen Rahmen: „Man trifft sich traditionell“, und das bei Kaffee und Kuchen der VolXküche. Die Beteiligung reichte bisher von 2 bis 200 Personen aus dem Grenzgebiet, aus Bonn, Bremen, Oldenburg… Man trifft sich, tauscht Informationen aus, oder hält beim Umrunden der UAA Ausschau nach Bahnwaggons oder LKW auf dem Anlagengelände, die Uranhexafluorid geladen haben könnten. Unterstützt werden die Sonntagsspaziergänge stets von Polizisten, die schon öfters die Zahl der TeilnehmerInnen verdoppelt hat. Immer wieder gibt es Debatten darüber, ob die Spaziergänge als Demonstration anzumelden sind, oder ob sie traditionell nach Gewohnheitsrecht stattfinden. Nach unserem Kenntnisstand gibt es traditionell für den 300. Sonntagsspaziergang keine Anmeldung.

Druck auf die NRW-Landesregierung und die Bundesregierung ausüben!
Unsere Hauptsorge gilt nicht der Bewertung friedlicher Spaziergänge: Unsere Sorge gilt der Gesundheit der Bevölkerung in Gronau, an den Uran-Transportrouten, an den Uranminen, an den Atomkraftwerken und Atommüll-Standorten. Die Stilllegung der UAA Gronau gehört auf der anti-nuklearen Tagesordnung nach ganz oben.

Für die sofortige und weltweite Stilllegung aller Atomanlagen!

Protestkundgebung am 06.06.2011

Kölner Anti Atom Plenum ruft auf zu einer Protestkundgebung:

„Schnellstmöglich heißt für uns sofort!“

Mit einer Protestkundgebung am kommenden Montag reagiert das Kölner Anti-Atom Plenum auf die Beschlüsse des Regierungskabinetts. Vom Versprechen der Bundeskanzlerin Merkel, aus der Atomkraft so schnell wie möglich auszusteigen, ist nicht viel übriggeblieben.
Für eine weitere Verzögerung der Energiewende um 11 Jahre gibt es weder einen technischen, finanziellen, oder sozialen Grund.
Die weitere Produktion von Atommüll, der Export von Technik und angereichertem Uran bleiben unverantwortlich !
Der beschlossene Weg ist absolut inakzeptabel und zeigt, dass aus Fukushima doch nichts gelernt worden ist, und die Konzerne weiterhin die Energieversorgung diktieren wollen.
Die Energiewende ist sofort machbar und nötig.
Dabei muss es keine Stromausfälle geben und auch keine Importe von Atomstrom.
Das Kölner Anti-Atom Plenum fordert alle engagierten Mitbürger auf, sich dem Regierungskurs klar entgegenstellen:
Wer sich an den Anti-AKW-Protesten der letzten Jahre & Monate beteiligt hat, kann keiner Politik zustimmen, die nichts mit dem zu tun hat, wofür Hunderttausende immer wieder auf die Straße gegangen sind: dem Atomausstieg !

Bei der Kundgebung am kommenden Montag, den 6. Juni, werden u.a. sprechen:
Atomkraftgegner aus Köln und Aachen, u.a. zur Situation der internationalen Proteste gegen die Atomnutzung in Frankreich und Belgien sowie weltweit, zu den Möglichkeiten für ein Energiewende-Engagement in Köln, sowie ein Vertreter von ?Block Brokdorf?, der die über Pfingsten anlaufende Blockadeaktionen am AKW Brokdorf vorstellen wird. Klaus der Geiger.
Die Kundgebung beginnt um 18 Uhr auf dem Rudolfplatz.
Abschalten ! sofort und weltweit !

Demo am 28.05.2011

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Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für die Großdemo am 28.5. Und
eins ist jetzt schon klar – es wird keine langweilige Latschdemo!
So wird es einen Demonstrationszug geben, der um 11:30 Uhr vom Kaiserplatz und einen Zweiten, der vom Beueler Bahnhof aus startet. Diese beiden Demonstrationszüge treffen sich auf der Kennedy-Brücke. Unter dem Motto „Wir blockieren eure Brückentechnologie!“ veranstalten wir eine massenhafte symbolische Sitzblockade.
Außerdem wird es eine Fahrradstafette geben. Vom Bundesministerium für
Umwelt aus starten nicht nur Fahrradfahrer sondern auch Inline-Skater
und Trecker in Richtung Kennedy-Brücke.
Ein weiterer Höhepunkt wird die Abschlusskundgebung auf dem Münsterplatz mit hochkarätigen Reden und toller Musik sein. Zugesagt hat bereits Brings.
Das sich entwickelnde Programm könnt ihr auf unserer Website
www.antiatombonn.de und auf www.anti-atom-demo.de einsehen.

Kölner Antiatom Plenum

Das Kölner Antiatom Plenum hat noch keinen regelmäßigen Treffpunkt. Waren wir in den ersten Wochen im Naturfreundehaus, treffen wir uns das nächste Mal am Dienstag, 19. April 2011 um 19 Uhr im SSK Salierring 37, Nahe Barbarossaplatz. Alle Menschen, die unsere Forderung nach dem sofortigen Stilllegen aller Atomanlagen teilen, sind herzlich eingeladen dort hinzukommen.

Wer über Termine und Aktionen gegen Atomenergie informiert werden will, kann eine Email an uns schreiben und wird in unseren Info-Verteiler aufgenommen.

Atomausstieg sofort! auch in Köln!

sonnekölnDie Forderung des sofortigen Ausstiegs aus der Atomenergie kann nicht auf eine Bun-desregierung begrenzt werden. Auch die Kommunen müssen in die Pflicht genommen und zum Ausstieg bewegt werden. Die Betriebe, Einrichtungen und Verwaltungen der Stadt Köln beziehen Strom, der auch aus Atomkraftwerken kommt. So liefert die RheinEnergie 15% Atomstrom.

Das Kölner Antiatom Plenum fordert deshalb die Stadt Köln auf, ab sofort alle ihre Einrichtungen wie z.B. KVB, Bäder, Schulen, Kindertagesstätten, städtische Krankenhäuser und Verwaltungsgebäude atomstromfrei zu betreiben. Zusätzlich muss die Stadt Köln in allen Betrieben, an denen sie beteiligt ist, dahinge-hend Einfluss nehmen, dass dort kein Atomstrom mehr eingekauft wird.

Auch bei Ausschreibungen muss es ein Kriterium sein, dass im Auftrag der Stadt Köln ausschließlich atomstromfrei gearbeitet wird.

Wir rufen alle städtischen Beschäftigten auf, sich in ihren Betrieben zu erkundigen und darauf zu drängen, aus der Atomstromnutzung auszusteigen. Genauso sind alle Bür-ger_innen und Nutzer_innen städtischer Einrichtungen aufgerufen, diese zum Ausstieg aufzufordern.

Am 7. April wird das Thema des kommunalen Atomausstiegs im Rat der Stadt behandelt. Deshalb rufen wir dazu auf, an unserer Kundgebung am Rathausplatz teilzunehmen, um die oben genannten Forderungen durchzusetzen.
Alternativen gibt es reichlich. Höchste Zeit zu wechseln. Der Atomausstieg muss auf allen Ebenen stattfinden.

Kundgebung am 7. April 2011
14.30 Uhr Rathausplatz, Köln

Die Ratssitzung beginnt um 15.30 Uhr
Karten für die Zuschauerränge können bei der Stadt unter 0221/2210 bestellt werden.

40 Tausend für sofortigen Ausstieg

Am heutigen Samstag, den 26. März 2011 demonstrierten 40 Tausend auf der Deutzer Werft für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie.

+++Update bei uns ist die Rede unsere Genossin Rehzi von der Deutzer Werft nun ONLINE++++
++++Update 2 – Rede von der Demo vor der Gesellschaft für Reaktorsicherheit auch ONLINE
++++

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15.000 AtomkraftgegnerInnen waren zuvor in der Kölner Innenstadt für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie auf die Straße gegangen. Die vom Kölner Anti-Atom Plenum organisierte Demonstration zog vom Neumarkt Richtung Deutzer Werft.

Gegen 11 Uhr vormittags begann die Auftaktkundgebung auf den Neumarkt mit einem kämpferischen musikalischen Grußwort vom Anti-Atom-Urgestein Klaus der Geiger. Nach und nach füllte sich der Neumarkt mit Tausenden von Atomkraftgegner*innen. Insbesondere Anti-Atom-Initiativen aus NRW bekamen Gelegenheit auf der Auftaktkundgebung das Wort zu ergreifen. Siegfried Faust vom Stop-Castor West Bündnis erinnerte in seiner Rede an einen Zwischenfall beim Versuchsreaktor (AVR) Jülich von 1979 und forderte dessen lückenlosen Aufklärung.

Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen erinnerte daran, dass die Verantwortung für Fukushima auch hier in NRW beginnt. Der Uranan-Reicherer Urenco, an dem RWE und EON ein Drittel der Anteile besitzt, und die in Gronau die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage betreibt, lieferte in der Vergangenheit auch angereichertes Uran zur Brennelemente-Produktion an den Fukushima-Betreiber Tepco. Am 25. April wird in Gronau eine landesweite Großdemo zur Stilllegung der Urananreicherungsanlage stattfinden.

Alexis Passadakis vom Attac-Ko-Kreis rief auf, die Proteste gegen Atomkraft nicht bei Demonstrationen zu belassen, sondern den „zivilen Ungehorsam“ neu zu erfinden. Nach Grußworten des Kölner ADtA-Vorsitzenden Jonas Thiele und von „Kein Mensch ist Illegal“ ergriff zu Letzt das Kölner Anti-Atom-Plenum das Wort. Die Sprecher*in rief die Anti-Atom-Bewegung Bewegung auf, den Widerstand auf eine nächste Ebene zu heben. „Blockieren, Sabotieren, Abschalten! Der Atomausstieg bleibt Handarbeit!“, dies seien die nächsten Schritte zum Ausstieg aus der Atomenergie, so die Sprecher*in.

farbeDer Demonstrationszug setzte sich um 12 Uhr in Bewegung. Mit dabei ein antikapitalistischer Block der Interventionistischen Linken und des Antifa AK Köln. Quer durch die Innenstadt folgten Tausende dem Aufruf zum sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Bei der „Gesellschaft für Reaktorsicherheit“ (GRS) fand eine Zwischenkundgebung statt. In Redebeiträgen wurde die Rolle der GRS in der Atompolitik thematisiert und auf den Einbruch bei der GRS 1979 als positives Beispiel einer Anti-Atom Politik verwiesen. Im Anschluss an die Zwischenkundgebung flogen Farbeier auf die Büros der Gesellschaft für Reaktorsicherheit.

Rainer Schmidt vom Kölner Anti-Atom Plenum erklärte:

„In der Katastrophe von Japan zeigt sich leider wieder Mals, dass auf die staatlichen Atombehörden niemals Verlass sein kann. Sie sind ein Instrument herrschender Atompolitik und gehören radikal demokratisiert. Notwendig heute sind Menschen wie unser 2008 verstorbener Mitkämpfer Eberhard Tresselt, der 1979 in der Glockengasse 2 bei der „Gesellschaft für Reaktorsicherheit“ (GRS) einbrach und brisantes Material vergesellschaftete.“

Die Demonstration setzte sich über den Heumarkt in Richtung Deutzer Werft fort. Auf der Deutzer Brücke stoppte der Zug und AktivistInnen des Kölner Anti Atom Plenum entrollten von der Brücke herab ein Riesentransparent mit der Aufschrift: „Atomausstieg bleibt Handarbeit! Demonstrieren, Blockieren, Sabotieren! Jetzt!.“

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Zur Demonstration erklärt Rainer Schmidt:

„Die Demonstration vom Neumarkt hat unsere Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, dass der Atomausstieg Handarbeit bleibt! Lasst uns diesmal verhindern, dass nach der Katastrophe wieder zum Normalbetrieb übergegangen wird! Der Druck auf die Politik muss jetzt erhöht werden. Ich finde die Ankündigung der Blockade des AKW´s, welches nach Beendigung des Moratoriums wieder ans Netz gehen soll, den richtigen und notwendigen Schritt. Ich denke, wir werden als Kölner Anti-Atom-Plenum uns aktiv in die Vorbereitung dieser Blockade mit einbringen. Dies geht aber nur, wenn alle Menschen sich aktiv und basisdemokratisch an der Entwicklung einer neuen Protestkultur und weiteren Aktionen beteiligen.“

Das nächste Treffen des Kölner Anti-Atom Plenum findet am 29. März 2011 um 19:00 Uhr im Naturfreundehaus in Köln-Kalk statt.

Bildergalieren: Homie, Ksta, Spiegel, Rundschau

Pressebereichte: KSTA, Rundschau, Bild, Spiegel

PM: Schlußmit der Wahlkampf -Verarsche!

„Schluß mit der Wahlkampf-Verarsche und Desinformation! Raus auf die Straße!“

–  Anti-Atom-Großdemonstration am kommenden Samstag, den 26. März 2011, Neumarkt 11 Uhr!
 
Am Samstag, den 26.3.2011, findet eine Großdemonstration gegen Atomkraft vom Neumarkt zur Deutzer Werft statt. Veranstalter ist das Kölner Anti-Atom Plenum.

Die Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung des Präsidiums des Bundesverbands der Deutschen Industrie am 14. März im Haus der Deutschen Wirtschaft sagt alles über die Atompolitik in der BRD. Industrie und Politik scheinen die Bevölkerung angesichts der Wahlen mehr zu fürchten als die Wahrheit. Der Rot-Grüne Atomkonsens war de facto nichts anders als eine Laufzeitverlängerung, das Schwarz-Gelbe Moratorium ist, wie durch Wirtschaftsminister Brüderle bekannt wurde, allein eine Hinhaltetaktik.

Hierzu erklärt Rainer Schmidt vom Kölner Anti-Atom-Plenum:
 
„Wir werden mit unserer Demostration vom Neumarkt aus, nochmals verdeutlichen, dass eine radikale Energiewende weder von den Energiekonzernen noch von den Regierungen ausgehen wird. Angesichts von Fukushima ist die Zeit der Kompromisse und des Herumlavierens vorbei. Wir brauchen eine radikale außerparlamentarische Opposition. Der Atomausstieg bleibt Handarbeit!“

Die Situation in Fukushima ist derweil längst nicht stabil. Die Beschwichtigungen und Abwiegelungen von Tepco und der Japanischen Regierung scheinen das Maß an parlamentarischen Spielregeln wie beispielsweise Transparenz längst verloren zu haben. Schon letzten Mittwoch wies der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz Dr. Sebastian Pflugbeil darauf hin, dass die Lage in Fukushima bagatellisiert werde. „Wir haben es jetzt mit dem Super-Gau zu tun. Die Vergleiche mit Tschernobyl werden ernst.“ (http://www.gfstrahlenschutz.de/pm110323.htm)

Hierzu erklärt Rainer Schmidt vom Kölner Anti-Atom-Plenum:

„In der Katastrophe von Japan zeigt sich leider wiedermals, dass auf die staatlichen Atombehörden niemals Verlass sein kann. Sie sind ein Instrument herrschender Atompolitik und gehören radikal demokratisiert. Notwendig heute sind Menschen wie unser 2008 verstorbener Mitkämpfer Eberhard Tresselt, der 1979 in der Glockengasse 2 bei der „Gesellschaft für Reaktorsicherheit“ (GRS) einbrach und brisantes Material vergesellschaftete. Auch damals bewieß ein Protokoll wie das Bundesinnenministerium die „Gesellschaft für Reaktorsicherheit“ anwies bzgl. Gorleben als Endlagerungsstätte positive Gutachten zu erstellen. Wir werden am Samstag vor der „Gesellschaft für Reaktorsicherheit“ unsere Zwischenkundgebung abhalten.“

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