10 Juni 2020: Kundgebungen gegen belg. Atommüllendlagerschnellverfahren /Aachen

Das belgische Schnellverfahren zur belgischen
Atommüllendlagersuche soll am 13.6.20 enden, daher wird
hier in Aachen bei uns eine Kundgebung am Mittwoch, den 10 Juni 2020 organisiert werden durch dasAachener Anti-AKW-Bündnis mit der Bitte, ein möglichst vielen Städten
ebensolche zu organisieren!
Motto: „Endlagersuche erst NACH AKW-Stillegung, damit dadurch nicht ein
Vorwand zur Laufzeitverlängerung oder gar Neubau geliefert wird. Weiterlesen

27.4.2020. URANZUG Update

rund 50 Leute haben ham Sonntag, den 26 April 2020 in Gronau, Münster und Enschede gegen die Uranmüllexporte von Gronau nach Russland demonstriert. In Münster waren es am Ende ziemlich genau 35, Presse war sehr viel da, Polizei und Ordnungsamt auch.

Hier ein erster WDR-Bericht:
https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/atomkraftgegner-klage-versammlungsverbot-100.html

Der Uranzug steht immer noch abfahrbereit in Gronau, auch das Uranschiff ist bislang in Norwegen geblieben. Wir müssen also weiterhin mit einem Transport in den nächsten Tagen rechnen, womöglich schon morgen früh. Dazu wird die Bahnstrecke auch weiter beobachtet. Wir sind für alle Infos dankbar!

Sollte sich die Abfahrt morgen früh ankündigen, so werden wir wenn möglich auch sehr kurzfristig bis 10 Uhr noch zu einer spontanen Mahnwache am Güterbahnhof in Münster aufrufen. Das klären wir heute noch. In Hamm oder im Ruhrgebiet und am Niederrhein habt ihr ja wesentlich mehr Vorlaufzeit.

Unter dem Strich ist das ein guter Protesttag – der Zug steht noch in Gronau, das Versammlungsrecht konnte durchgesetzt werden und es gibt wieder breite Berichterstattung zu den unsäglichen Uranmüllexporten von Urenco!

Und ganz herzlichen Dank an alle, die die Aktionen heute solidarisch unterstützt haben!!

Atomfreie Grüße
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

6 April 2020: Uranmülltransport – Gegendemo geplant UPDATE

Guten Morgen,

wir hoffen, euch allen geht es auch an diesem Corona-Home-Sonntag gut. Urenco hält uns jedenfalls gut auf Trab und wir unterstützen zudem die heutige Soli-Aktion der Seebrücke und anderer Gruppen für die Flüchtlinge weltweit.

Und wir haben auch gute Nachrichten: Unsere Klage vor dem Verwaltungsgericht Münster hat die Stadt Münster zum Einlenken bewogen. Das heißt, die von uns angemeldete Versammlung gegen den morgigen Uranmülltransport findet wie angemeldet am morgigen Montag ab 11 Uhr auf dem Alfred-Krupp-Weg / Ecke Roddestraße (Höhe E-Center, Westseite Güterbahnhof) statt! Das pauschale Versammlungsverbot wurde erfolgreich gekippt!

Die Auflagen zeigen aber, wie restriktiv die Lage momentan ist: Menschen mit Husten oder Fieber dürfen nicht teilnehmen, wer nicht in „häuslicher Gemeinschaft“ lebt, muss mindestens 1,50 m Abstand von den Nachbarn halten, Flugis verteilen ist nicht erlaubt. Das werden wir natürlich jetzt alles so umsetzen … aber es gibt auch einen Fun-Faktor: Alle TeilnehmerInnen sind offiziell verpflichtet, sich zu vermummen, also „Mund und Nase mit einer Maske zu bedecken“. Das hat es so noch nicht gegeben.

In der jetzigen Situation sehen wir das Einlenken der Stadt Münster als positives Zeichen, denn die nunmehr erfolgreiche Versammlungsanmeldung sollte auch andernorts Mut machen, sich nicht einschüchtern zu lassen oder sich zu Hause einschnüren zu lassen. Die News aus anderen Städten zum Versammlungsrecht sind dagegen oft schlimm in diesen Tagen. Gestern wurde im Wendland z. B. eine Soli-Versammlung mit 20 Leuten für Flüchtlinge von einem Großaufgebot der Polizei rüde aufgelöst.

Also: Morgen wird auf jeden Fall gegen den Uranmülltransport nach Russland demonstriert – auch in Gronau läuft gerade eine Versammlungsanmeldung. Bringt Fahnen und Sandwiches oder ähnliches mit, damit wir deutlich sichtbar sind.

Hinweis: Wie sich die neue Versammlungslage auf die Transportpläne von Urenco und Polizei auswirkt, können wir natürlich nicht beurteilen. Es kann nun am Fahrplan in letzter Minute noch Änderungen geben, um den Versammlungszeiten auszuweichen – das ist letzten Dezember auch schon einmal passiert, als am Montag 13 Mahnwachen quer durch NRW angemeldet waren. Dann fuhr der Zug erst am Dienstag – und wurde trotzdem durch eine Abseilaktion gestoppt.

Haltet euch auf dem Laufenden – wie sehr wir die Infos morgen immer zeitnah updaten können, wird sich zeigen. Schaut auch bei sofa-ms.de oder urantransport.de auf Twitter vorbei.

Übrigens gibt es seit Freitag immer mehr Presse – bis zur taz und Süddeutschen inzwischen. Von Geheimhaltung ist für Urenco also keine Rede mehr. Urenco, Bundes- und Landesregierung sollten den unverantwortlichen Uranmüllexport einfach absagen!

Atomfreie Grüße und bleibt gesund
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist eigentlich unfassbar in Corona-Zeiten: Aber der Urananreicherer Urenco – und damit auch die Anteilseigner RWE und EON – planen für den jetzigen Montag, 6. April, tatsächlich den nächsten Uranmülltransport mit 600 t abgereichertem UF6 ab Gronau. Das dafür notwendige Uranschiff Mikhail Dudin wird am Montag in Amsterdam erwartet.

Zugleich regt sich immer mehr Protest. Heute erfuhren wir auf Nachfrage, dass das zuständige Ordnungsdezernat der Stadt Münster in der Corona-Situation erstmals bei Urenco schriftlich die Absage des Transports gefordert hat. Das ist ein Novum! Auch in anderen Gemeinden und Kreisen (nach unserem Wissen u. a. in Gronau, im Kreis Steinfurt und in Hamm) gibt es diverse Proteste, das ist sehr ermutigend – herzlichen Dank!
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Ostermarsch-Appell Gronau/Jülich – Urananreicherung beenden / Atomwaffen ächten

Statt Straßendemo eine Online-Petition:

Ostermarsch-Petition

Urananreicherung ist zivil wie friedenspolitisch extrem gefährlich. Aktuell verwischt die Trennlinie zwischen ziviler und militärischer Urananreicherung immer stärker. Das ist eine bedrohliche Entwicklung. Dabei spielen auch die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung eine unverantwortliche Rolle: Unter ihrer Aufsicht und mit ihren Genehmigungen läuft im westfälischen Gronau eine international bedeutende Urananreicherungsanlage. Im rheinischen Jülich werden dafür die notwendigen Uran-Zentrifugen erforscht und entwickelt – und der Bau ganzer Urananreicherungs-anlagen (z. B. in den USA) vorbereitet. Der Erhalt und Ausbau der Urananreicherung trägt in Deutschland und weltweit zur unverantwortlichen Fortsetzung der Atomenergienutzung sowie zum neuerlich angeheizten nuklearen Wettrüsten bei.
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hochradioaktiven Müll auf dem Betriebsgelände in Tihange

Liebe Mitstreiter*innen gegen Tihange,
Es ist ruhig geworden bei den Protesten gegen Tihange. Aber die belgischen Rissereaktoren bedrohen weiterhin unsere Region … und auch die dortigen Altmeiler, die derzeit auf 50 Jahre Laufzeit zumarschieren.

Eine neue Baustelle mit Langzeitwirkung

Der Neubau eines Zwischenlagers für hochradioaktiven Müll auf dem Betriebsgelände in Tihange ist geplant. Das vorhandene Nasslager ist nahezu voll. Das Abklingbecken von Tihange 1 verliert jedes Jahr tausende Liter kontaminiertes Wasser.

· Das neue Lager für 120 Castoren soll auf 80 (!) Jahre genehmigt werden.

Das wirft Fragen auf, die noch die nächsten Generationen beschäftigen werden. Die Weichen in Sachen Sicherheit der oberirdischen Langzeitlagerung werden aber heute gestellt.
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10. April 2020 ab 14 Uhr: Ostermahnwache in Jülich vor dem ETC

Karfreitag 10.4.2019:
Ostermärsche in GRONAU und in JÜLICH
gegen die Urananreicherungsanlage Gronau & die Enrichment Technology Company (ETC) Jülich
Start: 14 Uhr vor dem Gebäude des ETC

Die diesjährigen Ostermärsche werden am Karfreitag mit gemeinsamen Aktionen der Friedens- und der Anti-AKW-Bewegung beginnen – und zwar in Gronau und in Jülich, denn in Gronau (Westfalen) betreibt die britisch-niederländisch-deutsche Firma Urenco eine ihrer Urananreicherungsanlagen.
Sie beliefert ein Drittel des Weltmarktes mit angereichertem Uran, darunter den belgischen AKW-Betreiber Electrabel, der die Rissereaktoren in Doel und Tihange betreibt, bis 2011 den japanischen AKW-Konzern Tepco und jetzt noch die ukrainische Atomindustrie im Kriegsgebiet. Mit der Zentrifugen-technologie lassen sich Atom-bomben bauen und europäische Militärstrategen gieren nicht nur in Hinterzimmern mit einer europäischen Atomstreitmacht.

Flyer als pdf

Ostermahnwache20_test

Karte zur Anreise: lage ETC OM 2020 oder auch
Route ETC

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Lako am 4. April 2020 in Duisburg.

Lako am 4. April in Duisburg.

Als Themen könnten wir uns vorstellen:

– Castoren Jülich – Ahaus (Einschätzungen, Ausblick, Planung „Tag X“)
– Uran-/Uranmülltransporte
– „Renaissance“ der Atomkraft – wie positionieren wir uns gegen die immer häufigeren Versuche, die Atomenergie wieder salonfähig zu machen
– Berichte von den Standorten/aus den Gruppen

Bitte bringt euch ein, gebt Rückmeldungen bzw. weitere/andere Vorschläge.

Damit wir planen können, bitten wir auch um Rückmeldung/verbindliche Zusagen bis zum 29. Februar – schön wäre auch, wenn ihr schon sagen könntet, ob ihr abends zur Party bleibt und ob ihr Schlafplätze braucht.

info@antiatom-buendnis-niederrhein.de

Transport Sellafield – Biblis März-Dez 2020

Zum Ablauf des Castortransports aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield zum Zwischenlager am Atomkraftwerk Biblis (Hessen) ist bisher folgendes öffentlich bekannt:

Genehmigt wurde am 14. Februar 2020 der Transport der hochradioaktiven Abfälle aus Sellafield zum Zwischenlager Biblis in maximal sechs Transportbehältern im Zeitraum vom 1. März bis 31. Dezember 2020.
https://castor-stoppen.de/der_transport/

So nebenbei: Belgiens AKW sind unterversichert: Der atomare Haftungs-GAU
https://taz.de/Belgiens-AKW-sind-unterversichert/!5661158/

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