„Morsleben-Prozesse“ endgültig eingestellt!!!!

„Morsleben-Prozesse“ endgültig eingestellt!!!!

Liebe Mitstreiter_innen und Unterstützer_innen,

vor wenigen Minuten erhielten wir überraschend von den Verteidiger_innen die Nachricht, dass die Prozesse gegen Aktivist_innen des Anti-Atom-Trecks eingestellt wurden.
Somit finden die für Freitag, den 14.06.13 und Montag, den 17.06.13 angesetzten Prozesse in Magdeburg nicht statt.

Die Verfahren gegen alle Angeklagten der Prozessreihe wurden gegen eine Spende zugunsten der Fluthilfe eingestellt.
Alle Angeklagten gelten als unschuldig und es wird keine Einträge im Register und im Führungszeugnis geben.

Aus den Kreisen der Verteidigung war zu entnehmen, dass über diesen Ausgang allgemeine Zufriedenheit herrscht.

In diesem Zuge hat auch die BI Lüchow-Dannenberg die Soli-Kundgebung vor dem Gericht abgesagt, was eine gemeinsame Fahrt nach Magdeburg nun überflüssig macht.

Seitens der BI möchten wir uns bei allen Menschen bedanken, die im Vorfeld der angesetzten Prozesse solidarisch hinter den Angeklagten standen und ihre Zeit und Kraft in die Planungen des Soli-Trecks, der Kundgebungen, sowie natürlich in die Öffentlichkeitsarbeit und juristische Betreuung gesteckt haben. Vielen DANK!

Wir bitten auch das Hin und Her im Vorfeld der Prozesse zu entschuldigen.
Anhand des positiven Ausgangs kehrt nun hoffentlich wieder Entspannung ein.

Solidarische Grüße aus Lüchow

Auch hier in Köln ist der Jubel gross und wir bedanken uns bei Allen, die uns in dieser schwierigen Zeit beigestanden haben!

Vorsorglich weisen wir jedoch darauf hin, dass theoretisch noch eine Anklage gegen weitere 6 Aktivist Innen besteht und fordern das Amtsgericht Haldensleben dazu auf auch diese Anklagen einzustellen!

Liebe Grüsse und „maaht et joot!“

AAPK

Prozessauftakt der Morsleben-Prozesse am Freitag, den 14.06.13 um 9.30Uhr vor dem Landgericht in Magdeburg!

Prozessauftakt der Morsleben-Prozesse am Freitag, den 14.06.13 um 9.30Uhr vor dem Landgericht in Magdeburg!

Der Auftakt der Prozessreihe gegen Aktivist_innen der sog. „Morsleben-Prozesse“ resultierend aus dem Anti-Atom-Treck 2009 ist nun vom Gericht bestätigt.
Somit steht Freitag, der 14.06.13 als erster Verhandlungstag fest. Eine Fortsetzung ist für Montag, den 17.06.13 angesetzt.

Soli Kundgebung – Morsleben Prozesse
Die BI hat natürlich auch zum Freitag, den 14.06.13 eine Soli Kundgebung vor dem Landgericht angemeldet.
Auch diese Veranstaltung wurde für 8.00h angemeldet.
Daraus ergeben sich keine neuen Zeiten für den Treffpunkt und den gemeinsamen Abfahrtsort.
Wer also von Lüchow mit uns gemeinsam fahren möchte ( PKW ), der möge sich einfinden :

Freitag, den 14.06.2013

6.00 Uhr ( Abfahrt )

Busbahnhof Lüchow

Bitte beachtet auch in diesem Zusammenhang, dass wir keinen Treck fahren werden und daher langsame Fahrzeuge zeitliche Schwierigkeiten bekommen werden rechtzeitig in Magdeburg anzukommen.

Adresse :
Landgericht Magdeburg
Halberstädter Straße 8
39112 Magdeburg

Eine gemeinsame Anfahrt wird es auch aus Köln geben um 15:00 Uhr bereits am Donnerstag, den 13.6.13 ab Kalk_Post. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Anti_Atom Prozess wurde wegen Hochwassergefahr abgesagt

Wegen der prekären Hochwasserlage in Magdeburg wurde der Prozess durch die Anwälte der 10 Angeklagten abgesagt:
„Die Verteidiger können die eigene Sicherheit und die der Mandanten nicht gewährleisten. Die Anreise nach Magdeburg ist ebenfalls nicht gewährleistet. Der Termin am 10.6. findet nicht statt!!!! Das Gericht ist informiert und akzeptiert die Absage.
Der Termin am 14.6. bleibt vorläufig bestehen.“


Der Tecker bleibt heute in der Scheune….

Trotz Rissen in den Reaktoren: Belgische AKW´s sollen wieder ans Netz

Medienberichten zu Folge wollen die Betreiber der Belgischen Atomkraftwerke die beiden Pannenreaktoren Tihange II und Doel 3 voraussichtlich in der Nacht zum 3.Juni hochfahren. Beide Reaktoren waren auf Grund einer Vielzahl von aufgetretenen Rissen in den Druckbehältern zwischenzeitlich abgeschaltet worden. Nachdem die zuständige staatliche FANC (Aufsichts-) Behörde anhand eines zweifelhaften Gutachtens die Gefahr, die von den beiden Reaktoren ausgeht, herunter gespielt hatte, machte sie für den Betreiber Elactrabelden Weg frei, die Reaktoren wieder ans Netz zu schalten. Bericht ZVA vom 30.5.13: „Neue Proteste: Tihange geht wieder ans Netz“
Die Anti Atom Initiativen der Grenzregion Aachen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden rufen für Samstag, den 8.Juni 2013 um 14:00 Uhr zu einer gemeinsamen Protestveranstaltung auf dem Dreiländereck bei Aachengegen die Wiederinbetriebnahme der beiden Pannenreaktoren auf! (Nähere Infos http://www.stop-tihange.org)

Anti_Atom Prozess in Magdeburg am 10.6.,14.6. und 17.6.2013

Im September 2009 veranstaltete die Bäuerliche Notgemeinschaft und die BI Lüchow Dannenberg, im Vorfeld der Bundestagswahl einen Treck von Gorleben nach Berlin. Unter dem Motto „Mal richtig abschalten“ führte der Weg über die zur Zeit als Endlager geltenden Einrichtungen, die alle näher in Augenschein genommen werden sollten.
So auch am Morgen des 3.September 2009 das Endlager Morsleben bei Helmstedt.
Wie Gorleben wurde auch Morsleben aus politisch-strategischen Gründen zum Endlagerstandort erwählt, liegen doch beide Orte diesseits und jenseits der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze.
Wie auch in Gorleben ist die „sichere“ Einlagerung nicht möglich! Auch Morsleben ist für die Endlagerung erwiesener Maßen ungeeignet.
Im Gegensatz zu Gorleben ist in Morsleben allerdings schon 36953 Kubik-meter schwach- und mittelradioaktives Material eingelagert.
Grund genug, um mit einem Besuch vor Ort auf die Problematik aufmerksam zu machen.
Dort angekommen, wurden die Treckteilnehmer/innen von z.T. behelmten und vermummten Beamten der Bereitschaftspolizei Magdeburg erwartet. Unter massivem Einsatz von Pfefferspray und auch von Hunden und Inkaufnahme von vielen Verletzten, wurde die Demonstration vor dem Endlager in Morsleben gewaltsam beendet. Auch am Rande des Geschehens vor dem Tor,zeigten die Einsatzkräfte Interesse an einzelnen Demonstrierenden und versuchten derer mit Pfefferspray und einer gezogenen Schusswaffe habhaft zu werden.

Nachdem es bei dem Beamten ,der die Schusswaffe auf Demonstrierende richtete, nicht einmal zu einem internen Diziplinarverfahren reichte, soll nun 10 Treckteilnehmer/innen der Prozess gemacht werden, die z.T. Nicht vor Ort, sondern im Nachhinein über Bildaufnahmen identifiziert wurden.
Die ersten vier Personen werden gemeinsam angeklagt und verhandelt. Vorgeworfen wird ihnen u.a. Landesfriedensbruch in einem besonders schweren Fall.
Der Prozess soll am Mo. den 10.6.2013 um 9uhr30 im Landgericht Magdeburg, Halberstädter Str.8,Saal 5 (Altbau) beginnen und voraussichtlich am 14. und 17.Juni weitergeführt werden.

Ab 8:00- 17:00 Uhr gibt es hier eine Kundgebung vor dem Landgericht Magdeburg der BI Lüchow- Dannenberg.

Solidaritätsbekundung aus Wien: zu den Angeklagten des Anti-Atom-Trecks !

-Solidaritätsbekundung der NGO „Resistance for Peace“, Wien

Willkürliche und demokratiefeindliche Anklage gegen 10 Beteiligte des
Antiatom-Trecks.
Vorwurf unter anderem: “Besonders schwerer Fall des
Landfriedensbruchs”.

Anstatt den ungeheuerlichen und skandalösen Polizeieinsatz von 2009
ausreichend zu evaluieren und die gewalttätigen Polizisten aus
Sachsen-Anhalt zu kündigen, zieht es die deutsche Justiz nun vor,
friedliche Bürger zu schikanieren und zu kriminalisieren.
Kundgebungsteilnehmer wurden damals sogar mit gezogener Dienstwaffe
bedroht !
Es stimmt uns traurig, dass in Deutschland offensichtlich nach wie vor
in STASI-Manier gegen friedliche Bürger vorgegangen wird.
Das muss endlich ein Ende haben !

Peter Rosenauer, Obmann der NGO „Resistance for Peace“, Wien im Juni
2013

Film über Uranabbau in Mali und Niger „Atomic Africa“

Folgende Nachricht erreichte uns vom WDR über einen interessanten Film:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir Sie herzlich ein zur Preview unseres Dokumentarfilms „Atomic Africa“ in Köln (unterstützt von FilmInitiativ Köln e.V.).
Im Anschluss an die Vorführung stehen der Filmemacher, die Produzenten und die Redaktion zum Gespräch bereit.
Außerdem freuen wir uns, zwei Protagonisten des Films aus Afrika begrüßen zu dürfen. Bei einem kleinen Empfang kann das Gespräch fortgeführt werden.

Im Anhang finden Sie weitere Informationen zum Film.


O.K. das Bild ist aus dem Senegal im Winter 2013, aber im Süden Malis sieht es ähnlich aus….

Der Film wird am 29. Mai um 19:30 im Filmforum im Museum Ludwig gezeigt.
Die TV-Ausstrahlung ist am Donnerstag, den 6. Juni um 23:15 Uhr im WDR Fernsehen (Redaktion: Jutta Krug).

Der Eintritt ist frei. Bitte reservieren Sie im Vorfeld Karten unter dokfilm@wdr.de

Wir möchten Sie bitten, diese Einladung an interessierte Freunde und Kollegen weiterzuleiten und freuen uns auch über eine Verbreitung innerhalb Ihrer beruflichen Netzwerke.

Mit freundlichen Grüßen

Nina von Guttenberg
Dokumentarfilm-Redaktion

preview im filmforum im museum ludwig köln
mittwoch | 29. mai 2013 | 19:30 uhr
atomic africa
Ein Dokumentarfilm von Marcel Kolvenbach
Deutschland, 2013, 89 Min.
Boomende Wirtschaften brauchen Energie. Daher sollen bis 2050
laut der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA in Afrika
40 Atomkraftwerke gebaut werden. Die dafür benötigten Uranreserven
der Sahara sind hart umkämpft, stellen sie doch die wichtigste Quelle
für Frankreichs Atommeiler dar. Der Filmemacher Marcel Kolvenbach
zeigt eindrucksvoll, wie der Uranabbau die Lebensbedingungen vor Ort
verschlechtert und die wenigen Atomkraftgegner in Afrika um ihr Leben
fürchten.
Im Anschluss laden wir ein zu einem Gespräch mit Marcel Kolvenbach
und den Produzenten Robert Tasso Pütz sowie Tristan Chytroschek.
Auch zwei Protagonisten des Films, Golden Mosabiko, kongolesischer
Menschenrechtsaktivist im Exil, und Anthony Lyamunda, Umweltschützer
aus Tanzania, stehen für Fragen zur Verfügung.
Moderation: Jutta Krug, WDR.
Mit freundlicher Unterstützung von a&o Filmproduktion,
FilmInitiativ Köln e.V. und der kongolesischen Band Lopango Ya Banka.

Hier ein weiterer Film von Interesse in diesem Zusammenhang:

Woodstock in Timbuktu

http://www.woodstockintimbuktu.de/de/index.html

Läuft im Odeon:

Woodstock in Timbuktu

Genre: Dokumentarfilm Länge: 96 Min. FSK: o.Al.

So 02.06
um 12:15
vielleicht letztes Mal im Odeon

PM Prozesse Magdeburg zum Anti Atom Treck 2009

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20
29439 Lüchow

Home


Büro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197
buero@bi-luechow-dannenberg.de

Pressemitteilung 22.05.13
Anti-Atom-Treck 2009 nach Berlin
BI: Heftiges Nachtreten der Justiz

Im September 2009 hieß es „Mal richtig abschalten!“ Ein Treck der
Bäuerlichen Notgemeinschaft und der Bürgerinitiative Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg (BI) startete im Vorfeld der Bundestagswahlen am 30.
August von Gorleben aus nach Berlin. Der Weg führte über die
Brennpunkte einer verfehlten Atommüllpolitik über Salzgitter (Schacht
Konrad) und Wolfenbüttel (Asse II) auch über Morsleben in die
Hauptstadt.
400 Traktoren brummten am 5. September durch das Regierungsviertel,
50.000 Menschen machten Wahlkampf von unten: Sie traten für den
sofortigen Atomausstieg ein.

In Morsleben hatte die BI für den 3. September eine Kundgebung
angemeldet. Das marode Atommüllendlager wurde wie die Asse II
geschlossen und muss „saniert“ werden, der Müll – 36.953 Kubikmeter
schwach- und mittelradioaktives Material – bleibt drinnen. Das sei
skandalös, befanden einige Demonstranten bei einer Inspektion.
Unvergessen sind die Bilder, wie Treckteilnehmer/innen von z.T.
behelmten und vermummten Beamten der Bereitschaftspolizei erwartet
wurden. Unter massivem Einsatz von Pfefferspray und auch von Hunden
wurde die Demonstration vor dem Endlager in Morsleben gewaltsam
beendet. Auch am Rande des Geschehens vor dem Tor verfolgen die
Einsatzkräfte einzelne Demonstrierende und versuchten derer mit
Pfefferspray und einer gezogenen Schusswaffe habhaft zu werden,
erinnert die BI.

Und nun das: „10 Demonstranten soll jetzt der Prozess gemacht werden“,
informiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Die ersten vier Personen werden
gemeinsam angeklagt und verhandelt. Vorgeworfen wird ihnen u.a.
Landesfriedensbruch in einem besonders schweren Fall (Amtsgericht
Haldensleben, Geschäftszeichen 230 Js 37404/09). Ein Nachspiel für
Beamte, die den unverhältnismäßigen Polizeieinsatz zu verantworten
haben, habe es nicht gegeben. Ehmke: „Das ist ein heftiges Nachtreten
der Justiz“. Die Bürgerinitiative ruft dazu auf, die Angeklagten zu
unterstützen.

Der Prozess soll am Montag, den 10.6.2013 um 9.30 Uhr im Landgericht
Magdeburg, Halberstädter Str.8,Saal 5 (Altbau) beginnen und
voraussichtlich am 14. und 17.Juni weitergeführt werden.

Wolfgang Ehmke


ATOMMÜLLALARM! Jetzt die Petition unterschreiben. www.bi-luechow-dannenberg.de

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Rosenstraße 20
29439 Lüchow
Tel: 05841-4684
Mail: torben.klages@bi-luechow-dannenberg.de
www.bi-luechow-dannenberg.de
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Spendenkonto:
Kreissparkasse Lüchow
Kto.-Nr.: 44060721
BLZ: 25850110

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