NEUE PRESSENUMMER
Hurra! Wir haben eine neue Pressenummer:
0221-30.28.43.70
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Berlin/Düsseldorf – Unförmig steht das alte Reaktorgebäude auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich, ein Relikt der Gründungszeit. In den Fünfzigerjahren als eines von zwei deutschen
Kernforschungsanlagen gegründet, sollte das Zentrum dieIdee eines heliumgekühlten Hochtemperaturreaktors vorantreiben. Statt Brennstäben sollten hier radioaktive Kugeln die
Atomenergie erzeugen, das Konzept galtals zukunftsträchtig, als „deutscher Siebenmeilenschritt
ins Atomzeitalter“. Weiterlesen
Aktionswoche zum Besuch von Tom Clements,SRS WAtch,South Carolina,USA (Er kommt aus dem Ort,wo der Atommüll aus Jülich illegal hin exportiert werden soll.)
21.09.2014, 14:00Uhr Sonntagsspaziergang ab Haltestelle der Rurtalbahn: „Forschungszentrum“ zum FZJ (Forschungszentrum Jülich)
22.09.14, 10:00 Uhr Landespressekonferenz in Düsseldorf 22.09. 10:00 (nicht öffentlich) mit:
Tom Clements (SRS Watch)
Dr. Rainer Moormann (Whistleblower aus FZJ Jülich)
M.Harengerd (BUND)
23.09.2014 ,19:00Uhr
Vortrag von Tom Clements mit anschliessender öffentlicher
Podiumsdiskussion. Beginn 19:00 Dietrich Bonhoeffer-Haus, jülich 23.09.
Düsseldorfer Straße 30, 52428 Jülich
Der evangelische Kirchenkreis Jülich veranstaltet am 23. 9. um 19:00 Uhr im Jülicher Bonhoefferhaus unter dem Motto „Hier liegt der Schnee von Morgen“ eine kontroverse Podiumsveranstaltung über die geplante Abgabe großer Mengen Atommüll (HTR Kugeln) aus Jülich zur Wiederaufarbeitung und Verbleib in South Carolina / USA durch. Als Gäste werden der US- amerikanische Umweltaktivist Tom Clement (Leiter der Initiative SRS watch / Savannah River Site), der Superintendent der ev. Kirche Jens Sannig, der Aachener Nuklearexperte und Whistleblower Rainer Moormann sowie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, Oliver Krischer teilnehmen. Ferner wurden auch das Forschungszentrum sowie die Bundes- und Landesregierung NRW angefragt, ob ihrerseits Vertreterinnen die Podiumsdiskussion bereichern würden.
wird ergänzt
Am Ende der Wüste
aus: Junge Welt
In Mali glauben viele, daß Frankreich den umkämpften Norden des Landes absichtlich destabilisiert. Im Konflikt um Uran und Schmuggelrouten zerfällt das gesellschaftliche Gefüge
Von Sebastian Weis
Französische Truppen bei einer Razzia in der nordmalischen Stadt Gao am 27. Februar 2013. Mit der Opération Serval verfolgt die ehemalige Kolonialmacht vorgeblich das Ziel, das Land zu befrieden.
Als die Franzosen kommen, rasiert sich El Hadj Djitteye das erste Mal seit neun Monaten. Die Islamisten springen auf ihre weißen Toyota-Pick-ups und fliehen aus Timbuktu. Hadjs Bart fließt den Rinnstein herunter. Seine Mutter lächelt. In Timbuktu wird nun viel Englisch gesprochen, von den Soldaten und den Mitarbeitern der internationalen Nichtregierungsorganisationen. Hadj beginnt zu studieren. Und zu übersetzen. Auch die UNO engagiert ihn. Ein Mitarbeiter schreibt mir seine Nummer auf einen Zettel. Es heißt, kaum jemand kenne sich in Timbuktu so gut aus wie er. Weiterlesen
Nach einigen Bemühungen ist das Video des geheimen Atomtransportes durch Köln am Mittwoch, den 20.08.14 um 5:50 Uhr nun online:
Abfahrt in Köln
Obwohl auf der Site behauptet wird es handele sich um die Durchfahrt in Bonn, stimmt doch unsere Angabe:
Es war die Abfahrt aus Köln!
Artikel aus den heutigen Aachener Nachrichten:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/region/erst-atommuell-aus-juelich-dann-aus-hamm-uentrop-in-die-usa-1.901219
Von: Thomas Spang und René Benden
AIKEN/JÜLICH. Zäh fließt der Savannah River durch die subtropische Schwüle des Südens derUSA. Doch selbst im Sommer liefert der Grenzfluss zwischen den Bundesstaaten Georgia und South Carolina und seine fünf Zuflüsse das ideale Umfeld für eine der wichtigsten Nuklearanlagen der USA.
Die Savannah River Site (SRS) produzierte während des Kalten Kriegs das Material für die atomare Aufrüstung der Supermacht. Heute sichert die vom amerikanischen Energieministerium (DOE) betriebene Einrichtung ihr Überleben mit der Entsorgung waffenfähigen Atom-Materials.
Nur wenige Kilometer von Augusta entfernt – wo jährlich mit dem Masters das vielleichtberühmteste Golfturnier der Welt ausgespielt wird – arbeiten auf einem 800 Quadratkilometer großem Gebiet rund 12 000 Beschäftige an der Wiederaufbereitung von Brennstäben, der Entsorgung von hoch angereichertem Uran aus Nuklearwaffen und der Zwischenlagerung von Atommüll. Weiterlesen

LKW Transporte sind noch gefährlicher als Bahntransporte…
Auszug aus BBU-Pressemitteilung
20.08.2014
Mindestens vier Atomtransporte im Bundesgebiet am heutigen Mittwoch
zeitgleich unterwegs
(Bonn, Gronau, Saarbrücken, 20.08.2014) Nach Angaben des Bundesverbandes
Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) waren am heutigen Mittwoch (20. August
2014) im Bundesgebiet zeitgleich mindestens vier Atomtransporte auf dem
Schienenweg bzw. mit LKW unterwegs. Betroffen von den Transporten waren
mehrere Bundesländer, darunter NRW, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Der BBU fordert von der Bundesregierung einen echten Atomausstieg und von
den verantwortlichen Landesregierungen konsequente Maßnahmen zur
Verhinderung der Atomtransporte.
51 Urancontainer erreichen den
Süd-Westen
Mit zwei getrennten Güterzügen erreichten heute insgesamt 51 Seecontainer
mit Uranerzkonzentrat den Süd-Westen der Bundesrepublik. Nachdem die
Container vor einigen Tagen zunächst mit einem Zug den Hamburger Hafen
verlassen hatten, wurden sie am Montag (18. August) in Maschen auf zwei Züge
verteilt. Einer der Züge wurde am frühen Morgen des heutigen Mittwochs in
Köln und in Bonn von Anti-Atomkraft-Initiativen gesichtet. Nach einer Pause
in einem Kölner Bahnhof fuhr der Zug um 5.50 Uhr weiter und passierte um
6.07 Uhr Bonn-Beuel.
Weiterlesen
Der Atomzug mit insgesamt 51 Uran-Container ist weiter auf der Fahrt durch Deutschland Richtung Frankreich unterwegs. Nachdem er gestern über Bremen, Osnabrück, Münster über Hamm in Köln eingetroffen ist, setzte er zumindest einer der beiden Teilzüge mit 29 Uran-Containern die Reise von Köln ab 5.50 Uhr heute morgen fort. Ein weiterer Zug ist mit 22 Uran-Containern unterwegs. Weiter geht die Fahrt entlang der Mosel in Richtung Narbonne. In Frankreich soll das Uran vorbereitet werden, um darauf Brennelemente für Atomreaktoren herzustellen. Danach ist das Uran hochradioaktiv.
Dass Uran stammt aus Namibia, Kasachstan und Usbekistan, wo es unter Einsatz hochgiftiger Substanzen aus der Erde geholt wird. Uranbergbau ist mit großen Umwelt- und Gesundheitsgefährdungen verbunden. Tagelang hatten AtomkraftgegnerInnen im Hamburger Hafen die Uran-Container beobachtet und am frühen Montag Morgen die Abfahrt zunächst mit einer Ankett-Aktion gestoppt.
Mehr hier:
Atomtransporte: Geheimer Uran-Zug von Köln Richtung Mosel und Frankreich
Hier Bilder aus Köln:



Hier könnt ihr gegen den illegalen Atommüllexport von Jülich in die USA unterschreiben:
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/export-usa
Unterschrift gegen Atommüllexport
Demoaufruf:
Tag X in Gronau – Keine Inbetriebnahme des
ersten Dauer-Uranmülllagers!
Im westfälischen Gronau steht die einzige Urananreicherungsanlage (UAA)
Deutschlands. Sie gehört der Urenco (u. a. EON und RWE), die schon den
Fukushima-Betreiber Tepco in Japan beliefert hat.
In Gronau wird das Uran für den Betrieb von weltweit 10% der AKW
angereichert. Zusammen mit der in Lingen stehenden Brennelementefabrik ist
sie vom „Atomausstieg“ ausgenommen. In Gronau wird zeitlich unbefristet
weiter Atombrennstoff produziert. Und der Uranmüllberg wächst und wächst! Weiterlesen