Ab ins Kino mit Bunkerbesuch

Hey Atomis,

nach der erfolgreiche Vorführung des Films „Ein strahlendes Land“ hier ein neuer Filmtipp in unserem Lieblingskino in Kalk:

Kommende Woche Dienstag ist es wieder soweit! Wir zeigen wieder einen Endzeitfilm mit anschließender Führung im Atombunker Kalk. Dieses Mal: THE DAY AFTER – DER TAG DANACH. Der Film war seinerzeit der wohl eindringlichste filmische Beitrag zur Debatte um das atomare Wettrüsten während des Kalten Kriegs. Fürs US-Fernsehen produziert, kam THE DAY AFTER in etlichen Ländern auch ins Kino und heizte die Debatte an.

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THE DAY AFTER – DER TAG DANACH

Filmreihe Endzeit in Kalk
Vorführung am Di 17.09.19 um 18.30 Uhr
Im Anschluss Nachtführung im Atombunker Kalk
In Kooperation mit „DOKK – Dokumentationsstätte Kalter Krieg“ (www.welt.unter.koeln)
Hier geht es zum >>Ticketvorverkauf

Jeden Monat ein Filmprogramm, dass sich mit dem Thema Atomkatastrophe oder Endzeit beschäftigt, und anschließend gegen 21.00 Uhr gibt es eine Nachtführung durch den Atombunker Kalk in der U-Bahnstation Kalk Post. Wer die Führung durch den Atombunker Kalk noch nicht kennt, sollte sich dies keinesfalls entgehen lassen! Wer schon einmal da war, wird nochmal wiederkommen wollen!
Eintritt Film & Führung: 9,50 Euro (mit Ermäßigung 9,00 / 8,50 Euro / Ende Führung ca. 22.30 Uhr)

Einige Informationen zum Atombunker Kalk…
Die Zivilschutzanlage in Köln-Kalk sollte knapp 2.500 Kölner 14 Tage lang nach einem Atomschlag schützen. Heute ist Sie Dokumentationsstätte und kann besucht werden.
Aus der Sicht der 70er-Jahre mutete es schon ein wenig nach Science-Fiction an, wenn die schutzsuchende Bevölkerung per U-Bahn in den Atombunker einfährt. Heutzutage fahren hingegen täglich etliche tausende Fahrgäste durch den Bunker, steigen aus und um – und nahezu niemand ahnt etwas davon in einem Bunker zu sein. Verkleidet hinter Stahllamellen verbergen sich tonnenschwere Schiebetore oder auch Luftdrucktüren zu den Schleusen und Verbandsräumen. Doch wer hinter eine der zahlreichen Türen blickt, die von außen völlig unscheinbar wirken, ahnt sofort das es sich hier nicht um eine normale U-Bahn-Station handelt…
weiteres unter: welt.unter.koeln/1-Atombunker.html

Der Film…
THE DAY AFTER – DER TAG DANACH
Während die Menschen in Lawrence, Kansas, ihrem alltäglichen Leben nachgehen, spitzt sich die weltpolitische Lage jenseits des Atlantiks unaufhaltsam zu. Schließlich geschieht das Unfassbare: Die Welt erlebt den ersten atomaren Konflikt zwischen den beiden Supermächten. Als die sowjetischen Atomraketen in der Nähe von Kansas City einschlagen, ist das Ausmaß der Zerstörung entsetzlicher, als Worte es beschreiben könnten…

„THE DAY AFTER – DER TAG DANACH war seinerzeit der wohl eindringlichste filmische Beitrag zur Debatte um das atomare Wettrüsten während des Kalten Kriegs. Fürs US-Fernsehen produziert, kam THE DAY AFTER in etlichen Ländern auch ins Kino und heizte die Debatte an. Bei der Erstausstrahlung im US-TV am 20. November 1983 saßen angeblich 100 Millionen Amerikaner vor dem Fernseher. Das Drama war Wasser auf die Mühlen der Befürworter nuklearer Abrüstung. Andere warfen ihm Panikmache vor.
Für den Tonschnitt und die visuellen Spezialeffekte gab’s 1984 den US-Fernsehpreis Emmy. Die Bilder von den aufsteigenden Raketen und den Verheerungen durch die Atomschläge über Kansas City haben sich wohl allen eingebrannt, die den Film damals zu sehen bekommen haben. Der Film enthält Filmmaterial von Teststarts echter Minuteman-Raketen, die gezeigten Atompilze allerdings sind Effekte. Regisseur Nicholas Meyer hatte vorgehabt, die Folgen der nuklearen Explosionen und die Auswirkungen der Strahlenkrankheit weitaus drastischer darzustellen, als es schließlich im Film zu sehen ist, musste allerdings zensurbedingte Schnittauflagen hinnehmen, was ihn sehr erboste. Ursprünglich war eine Länge von mehr als drei Stunden vorgesehen, am Ende blieben davon zwei Stunden übrig, wobei womöglich nicht alle ursprünglich vorgesehenen Szenen tatsächlich gedreht worden sind.
Viele Szenen entstanden an Originalschauplätzen in Lawrence. Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt erhielten Komparsenrollen und die Anweisung, sich dafür die Köpfe zu rasieren, um die Folgen der Strahlenkrankheit zu verdeutlichen. Ganze Straßenzüge wurden für die Dreharbeiten hergerichtet, als seien sie vom Atomschlag und dem ihm folgenden Zusammenbruch der Zivilisation verwüstet.“ Volker Schönenberger, Die Nacht der lebenden Texte
DATEN & FAKTEN

• Endzeitfilm
• USA 1983
• deutsche Synchronsprachfassung
• 122 Minuten
• digital
• FSK 12 Jahre
CAST & CREW

Regie: Nicholas Meyer
Drehbuch: Edward Hume
Kamera: Gayne Rescher
Schnitt: William Paul Dornisch & Robert Florio
Darsteller: Jason Robards, JoBeth Williams, Steve Guttenberg

AAPK
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