Urlaub in einem strahlenden Zeeland?

Informationsveranstaltung zum Atomkraftwerk Borssele (Niederlande)

Zeeland, das beliebte Urlaubsziel vieler BürgerInnen aus NRW. Doch die Urlaubsfreude soll getrübt werden durch den Neubau eines Atomkraftwerks. Während in Deutschland die Pläne zum Ausstieg aus der Atomenergie konkrete Formen annehmen, wurden in den Niederlanden zwei Genehmigungsverfahren eröffnet. Zwei verschiedene Betreibergesellschaften beantragten den Bau eines AKW von jeweils maximal 2500 MW, zusammen also 10-mal so viel wie das jetzige AKW. Die Auswirkungen dieser AKWs können im Störfall bei den vorherrschenden Westwinden weit in die Rheinlande reichen.

Die zwei Konzerne, für die ein Genehmigungsverfahren läuft, sind Delta, ein Zeeländischer Konzern der auch Hauptanteileigner von Borssele ist, und ERH, eine Tochter von RWE und auch Teilhaber an Borssele. Die Niederländische Regierung hat angegeben, bis zum Jahr 2020 Möglichkeiten für ein AKW mit 2500 MW! zu ermöglichen. Daher ist wahrscheinlich, dass Delta und RWE zusammen versuchen werden, zumindest ein Project zu realisieren, vermutlich in Zusammenarbeit mit dem Französischen EdF.
In Borssele, auf der Insel Zuid-Beveland der Provinz Zeeland, steht, für viele unbekannt, das einziger Atomkraftwerk der Niederlande. Das AKW Borssele ist seit 1973 am Netz und hat eine Kapazität von 500 MW.
Die niederländische Anti-Atomkraft-Bewegung informiert heute Abend über die Absichten der niederländischen Atompolitik und über die Folgen.
Mehr Informationen über die Kampagne:
www.strahlendzeeland.de

In Zusammenarbeit mit:
Friedensbildungswerk Köln www.friedensbildungswerk.de
Laka Foundation- Amsterdam www.laka.org

Mittwoch, 7. Dez.- atomisches Café- Beginn: 20.00/ 20. 30 Uhr
www.atomischescafe.blogsport.de

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